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Sechsjährige Odyssee

Wie zwei jüdische Kinder aus Gernsbach vor den Nazis gerettet wurden

Die jüdische Hilfsorganisation O.S.E. rettete Lieselotte und Margit Kahn vor dem Tod im Konzentrationslager. Anhand der Unterlagen kann die Odyssee der Mädchen heute detailliert nachgezeichnet werden.

Erinnerung: In der Bleichstraße 4 sind für die jüdische Familie Kahn Stolpersteine angebracht. Lieselotte und Margit in den USA fanden eine Heimat. Foto: Irene Schneid-Horn

Zu den im Herbst 1940 deportierten Gernsbacher Juden gehörte auch die Familie des Kaufmanns Arthur Kahn. Seit einigen Wochen sind für die vierköpfige Familie und ihre Verwandte Hilda Dreyfuss an ihrem ehemaligen Wohnhaus in der Bleichstraße Stolpersteine angebracht, um an ihr Schicksal zu erinnern. Spät, zu spät fasste die Familie den Entschluss zu emigrieren.

Im August 1938 stellte sie zwar einen Visumsantrag zur Ausreise in die USA, doch eine Emigration war nicht mehr möglich. So wurde die vierköpfige Familie am 20. Oktober 1940 brüsk aus ihrem Leben im Murgtal gerissen und in ein schreckliches Schicksal gestürzt.

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