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Erneute Elternkritik an der Stadt

Zwangsunterbringung: Gernsbacher Quarantäne-Schreiben an Viertklässlerin sorgt für Ärger

In Gernsbach gibt es wieder Aufregung um eine Quarantäne-Anordnung. Die Stadt sieht diesmal aber keinen Fehler. Sie verteidigt die Androhung einer Zwangsmaßnahme.

Keine Kontakte: Eine Viertklässlerin aus Gernsbach musste in Quarantäne, nachdem einer ihrer Mitschüler positiv auf das Coronavirus getest wurde. Foto: Peter Steffen picture alliance / dpa

Eine Quarantäne-Anordnung der Stadt Gernsbach sorgt erneut für Empörung. Bereits Mitte November gab es deshalb Ärger: Das Ordnungsamt hatte einem neunjährigen Jungen verboten, sein Zimmer zu verlassen. Bei Zuwiderhandlung drohte die Behörde mit der Zwangseinweisung des Kindes in eine geschlossene Einrichtung. Die Stadt sprach von einem Versehen und entschuldigte sich. Im aktuellen Fall sieht sie keinen Fehler.

Andreas Müller ist fassungslos. „Warum muss man in Gernsbach verwurzelte Familien so angehen?“ Nach einem Corona-Fall in der Von-Drais-Schule hatten er und seine Frau ein Schreiben der Stadt Gernsbach erhalten, das den BNN vorliegt. Darin wurde eine fünftägige Quarantäne für ihre Tochter angeordnet. Die Viertklässlerin hatte zuvor Kontakt zu einem positiv getesteten Mitschüler gehabt.

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