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Äußerung zum Bürgermeister

Gernsbacher Gemeinderätin entschuldigt sich für Höcke-Spruch

Die Gernsbacher Gemeinderätin Birgit Gerhard-Hentschel (Grüne) hat sich bei Bürgermeister Julian Christ für ihre Äußerungen in der Gemeinderatssitzung am 18. Mai entschuldigt. „Ich wollte nicht sagen, dass Sie rechtsextrem sind und habe das nicht gesagt“, schreibt Gerhard-Hentschel in einer E-Mail an den Rathauschef.

Thüringens AfD-Landes- und Fraktionschef Björn Höcke. Foto: Michael Reichel/dpa-Zentralbild/dpa

Die Gernsbacher Gemeinderätin Birgit Gerhard-Hentschel (Grüne) hat sich bei Bürgermeister Julian Christ für ihre Äußerungen in der Gemeinderatssitzung am 18. Mai entschuldigt. „Ich wollte nicht sagen, dass Sie rechtsextrem sind und habe das nicht gesagt“, schreibt Gerhard-Hentschel in einer E-Mail an den Rathauschef, die den BNN vorliegt: „Wenn dies bei Ihnen so ankam, tut mir das leid und ich entschuldige mich für dieses Missverständnis.“

Die Grünen-Rätin hatte bei den Beratungen über die städtischen Ehrungsrichtlinien behauptet, dass die Stadt „eher Björn Höcke als Robert Habeck“ einen Eintrag in ihr Goldenes Buch ermöglichen würde. Christ hatte darauf empört reagiert: „Uns mit Undemokraten zu vergleichen, ist wirklich ein starkes Stück.“

Gerhard-Hentschel erklärt ihr umstrittenes Zitat nun in einer Pressemitteilung. Sie habe darauf hinweisen wollen, dass der Bürgermeister zuletzt mehrfach „AfD-Anträge wohlwollend durch die Verwaltung begründen ließ“. Eine Auseinandersetzung mit Anträgen der Grünen habe er dagegen „mit falschen Vorabinformationen verhindert“.

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