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Festliche Atmosphäre

„Heiliger Bimbam“: Adventsfestival in der Gernsbacher Altstadt

Der umgangssprachliche Ausdruck für eine Überraschung ist trefflich gewählt. Beim Adventsfestival in Gernsbach gibt es viel zu entdecken. Mit dem Konzept wollen die Initiatoren die Altstadt der Murgtal-Stadt beleben.

Ein Stand beim Festival „Heiliger Bimbam“ in Gernsbach.
Gute Stimmung herrscht bei Standbetreibern und Besuchern des Adventfestivals „Heiliger Bimbam“ in der Gernsbacher Altstadt. Foto: Dagmar Uebel

„Heiliger Bimbam“: Mit dem umgangssprachlichen Ausdruck der Überraschung bezeichnen Johannes und Romina Lämmerhirt ihr kleines, ganz besonderes Adventsfestival in Gernsbach.

„Heiliger Bimbam“ ist vor und im Gernsbacher Kornhaus. Leuchtende Tannenbäumchen, die Hausfassade bunt angestrahlt, und eine lange Lichterkette vermitteln erste festliche Weihnachtsatmosphäre.

Und doch erleben die Besucher die abendlichen Veranstaltungen etwas intimer als klassische Weihnachtsmärkte.

Wir machen das, um die Altstadt zu beleben.
Johannes Lämmerhirt
Geschäftsinhaber

Die Idee der Macher ist genauso simpel und ansprechend wie zeitgemäß. „Wir machen das, um die Altstadt zu beleben und um Urbanes zu erhalten“, sagt Lämmerhirt.

Dieser Idee widmen sich die Inhaber des Geschäfts JØLG in der Färbertorstraße. Dort ist es die technische und künstlerische Aufarbeitung teils historischer Industrielampen zur Ausstellung und für den Verkauf.

Augenzwinkernde Sprüche auf Taschen

Im Kornhaus rücken sie die Klingelkapelle zwischen Gernsbach und Obertsrot in ihren Fokus. In ihren mit augenzwinkernden Sprüchen („Thank God, I am vom Klingele“) bedruckten Einkaufstaschen, Grußkarten zum Zweimal-Hinschauen oder limitierten Postern sind sowohl der Schwarzwald als auch der „Mythos Klingele“ omnipräsent.

Weihnachtlich ist es trotzdem, als die kreativen Sarah-Nadine Botosch und Alicia Straub („Zweimal Einmal“) für Besucher einen etwas unüblichen Bindekränze-Workshop durchführten.

Entspannte sphärisch-elektronische Musik

Heißgetränke, mit und ohne Alkohol, und Flammkuchen finden ihre Abnehmer, Longdrinks und Liköre Käufer. Die entspannten sphärisch-elektronischen Musikklänge von „Landhouse“ und die Livemusik mit MAJU alias Marko Jurcevic & Anita Löwenthal haben ein begeistertes Publikum.

Fast um die Ecke, in der Gernsbacher Amtsgasse, herrscht am Samstag und am Sonntag ebenfalls vorweihnachtliche Stimmung.

Künstler zeigen Werke

Schon zum zweiten Mal nutzen regionale Künstlerinnen und Künstler die Gelegenheit, Ergebnisse ihres künstlerischen Schaffens auszustellen und zum Kauf anzubieten.

Die Liste der Ausstellenden ist lang, die Vielfalt ihrer gezeigten Exponate überaus groß. Gemälde von Arturo Laime, Kerstin Farken und Susanne Kasten, Skulpturen der Gernsbacher Holzbildhauerin Annegret Kalvelage, Schmuck und Lichtobjekte von „Style und Finearts“. Die Macherinnen von „Holzkind“ stellen Objekte und Accessoires aus heimischen Hölzern aus.

Der in Gernsbachs Altstadt ansässige Manufakturladen „Liebe deinen Planeten“ setzt bei seinen Mützen, Schals und Tüchern auf langlebige Mode und Biozertifizierung.

Die beiden Macherinnen von „Zweimal Einmal“ überraschen mit selbstgefertigten Geschenkartikeln für nahezu jeden Anlass, Bettina Scholten mit Gemaltem, Gefilztem und Geschriebenem.

Papier aus Elefanten-Dung

An Eljunas Stand ist zu erfahren, dass und wie aus Elefanten-Dung wertvolle handgeschöpfte Papiere entstehen können. Bei „Maria Mantis & Black Forest Oddities“ sind sowohl plastische als auch fotografische Kunstwerke zu bewundern, aber auch einige handgefertigte Kuriositäten.

Während in Lollos Fundgrube historischer Weihnachtsschmuck für andächtiges Betrachten sorgt, haben die Schülerinnen und Schüler der Gernsbacher Realschule alle Hände voll zu tun.

Schüler-Kekse sind begehrt

Ihre selbst gebackenen Kekse finden sehr guten Absatz. Zur Freude der Fünftklässler und der aus der 9a am Sonntag. Verständlich, kommt doch der Verkaufserlös der Klassenkasse zugute. 

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