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Beschwerde-Brief an Landesregierung

Hochzeit ohne Brautkleid? Inhaberin eines Brautmode-Ladens in Gaggenau fordert Öffnung

In Berlin können Bräute ihre Hochzeitskleider im Laden anprobieren und sich beraten lassen. In Baden-Württemberg dürfen die Fachgeschäfte nicht öffnen. Die Inhaberin eines Brautmode-Ladens in Gaggenau beschwert sich bei der Landesregierung.

Seit fast zwei Monaten geschlossen: Tanja Schmidt führt in der Gaggenauer Innenstadt ein Brautmodefachgeschäft. Obwohl Paare auch während des Lockdowns heiraten können, dürfen Brautmode-Läden in Baden-Württemberg nicht öffnen. Foto: Adrian Mahler

Bräute in Berlin können ihr zukünftiges Hochzeitskleid im Laden aussuchen und sich beraten lassen. In Baden-Württemberg ist das verboten. Das sei unverhältnismäßig, findet Tanja Schmidt und wandte sich in einem Brief mit der Forderung nach einer Öffnung an die Landesregierung.

Ihr gehört das Brautmodefachgeschäft „Liebreiz“ in der Gaggenauer Innenstadt. Schon im März vergangenes Jahr musste sie für sechs Wochen schließen. Von Mitte April bis Mitte Dezember durfte sie ihren Laden wieder öffnen. Dann die abermalige Schließung.

Unsere Dienstleistung ist gegenüber dem stationären, textilen Einzelhandel wesentlich beratungsintensiver. Ein Brautkleid ist keine Jeans.
Tanja Schmidt, Inhaberin Liebreiz Brautmode Gaggenau

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