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Neuer Haustarifvertrag bei Gaggenauer Firma

Klage von 32 König-Metall-Mitarbeitern im „Toiletten-Streit” abgewiesen

Das Arbeitsgericht Karlsruhe hat die Klage im „Toilettenstreit” bei der Gaggenauer Firma König Metall abgewiesen. Diese juristische Auseinandersetzung ist für das Unternehmen aber weit weniger wichtig als der neue Haustarifvertrag, der inzwischen unter Dach und Fach gebracht werden konnte. Er spricht eine Beschäftigungssicherung bis Juli 2023 aus, im Gegenzug verzichtet die Belegschaft in diesem Jahr auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Stabilität in unsicherer Zeit: Bei König Metall Gaggenau ist ein Haustarifvertrag abgeschlossen worden: Danach sind für eine Beschäftigungssicherung die Mitarbeiter zu finanziellen Zugeständnissen bereit. Foto: Hans-Jürgen Collet

Im „Toiletten-Streit” bei König Metall hat das Arbeitsgericht Karlsruhe am Freitag ein Urteil verkündet. Danach ist die Klage von 32 Mitarbeitern abgewiesen worden, die ein zusätzliches Entgelt gefordert haben, weil Sanitäranlagen im Altbau nicht fristgerecht saniert worden waren.

Bereits im Juli hatte das Gericht einen Vergleich vorgelegt, der ein geringes Lohnplus von 0,5 Prozent für ein halbes Jahr vorsah und der von vier Klägern angenommen worden war. Für sie bleibt der Vergleich auch gültig. Abseits der juristischen Auseinandersetzung um dieses Thema aus der Vergangenheit konnte in der Zwischenzeit ein Haustarifvertrag abgeschlossen werden, der das Unternehmen durch die Krise bringen soll. Er gilt als Stabilitätsanker in wirtschaftlich unsicherer Zeit.

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