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Wert von 3.100 Euro

Loffenau spendet Douglasien an Unimog-Museum Gaggenau

Die Gemeinde Loffenau beteiligt sich mit einer Spende am Erweiterungsbau des Unimog-Museums in Gaggenau. Die Entscheidung ist im Gemeinderat umstritten.

Es geht voran: Zuletzt wurde die Bodenplatte des Erweiterungsbaus des Unimog-Museums in Gaggenau betoniert. Die Fassade soll aus heimischem Holz gebaut werden. Foto: Hans-Peter Hegmann

Loffenau spendet Douglasien-Stämme für den Erweiterungsbau des Unimog-Museums in Gaggenau. Geplant ist eine Lkw-Ladung. Das hat der Gemeinderat beschlossen (sieben Stimmen dafür, fünf dagegen).

Die Fassade des Erweiterungsbaus will der Trägerverein aus heimischem Holz bauen lassen. Daran beteiligt sich Loffenau laut Bürgermeister Markus Burger (parteilos) mit Stämmen, die ungefähr 2.500 Euro wert sind. Mit der Aufarbeitung lägen die Kosten insgesamt bei 3.100 Euro.

„Das Unimog-Museum hat eine große Strahlkraft für den Tourismus im Murgtal“, sagte Burger. Zudem habe der Tourismus-Zweckverband „Im Tal der Murg“, dem Loffenau angehört, im Museum seinen Sitz. „Wir sitzen alle in einem Floß“, sagte Bertram Herb von der CDU-Fraktion. Zudem könne man daraus eine PR-Aktion machen, die wiederum der Gemeinde zugute komme.

Spende der Gemeinde Loffenau für das Unimog-Museum nicht unumstritten

Doch die Sachspende war im Gemeinderat nicht unumstritten. Die Freien Wähler stimmten der Beschlussvorlage nicht zu. Fraktionssprecher Reiner Singer betonte, dass man sich zunächst um die Vereine im eigenen Ort kümmern müsse, statt Vereinen anderer Gemeinden unter die Arme zu greifen. Er habe sich über die Spendenanfrage gewundert.

Roland Seeger von den Freien Wählern sagte, dass Gaggenau als größere Stadt doch ausreichend Douglasien im Wald haben müsse. Dagegen stimmte Wolfgang Reik, Fraktionsvorsitzender SPD und Aktiver Bürger, für die Sachspende. Das Museum sei auch international bekannt. Nach Burgers Aussage hatte das Unimog-Museum die Gemeinde im Mai um eine Sachspende gebeten. Der Trägerverein suchte auch Unterstützung bei anderen umliegenden Kommunen.

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