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Platz wird deutlich günstiger

Loffenau spart bei Großspielfeld beim Turn- und Sportverein fast 70.000 Euro

Der TSV Loffenau hat nach 17 Jahren einen neuen Kunstrasenplatz benötigt. Die Kosten fielen dabei deutlich niedriger aus als erwartet: 70.000 Euro spart so die Kommune.

Nachdem das in die Jahre gekommene Großspielfeld von 2006 länger hielt als erwartet, gelingt den Loffenauern eine unerwartet kostengünstige Sanierung.
Nachdem das in die Jahre gekommene Großspielfeld von 2006 länger hielt als erwartet, gelingt den Loffenauern eine unerwartet kostengünstige Sanierung. Foto: Hartmut Metz

Ein unerwartet positives Ergebnis hat Loffenaus Bürgermeister Markus Burger (parteilos) am Dienstagabend dem Gemeinderat in der öffentlichen Sitzung vorlegen können: Die Sanierung des Großspielfelds des Turn- und Sportvereins (TSV) Loffenau fiel deutlich günstiger als erwartet aus. Um stolze 22 Prozent blieben die Gesamtkosten unter den erwarteten 313.000 Euro.

Der ramponierte Kunstrasenplatz von 2006 musste ersetzt werden. Er hielt mit 17 Jahren trotz der anfänglich hohen Beanspruchung durch andere Fußballvereine, wie Burger betonte, sogar länger als die erwarteten 15 Jahre. 

Jetzt gab die Gemeinde dank eines „guten Ausschreibungsergebnisses“ und dem Verzicht auf das „entbehrliche Lochblech am Zaun“ entlang des Bachlaufs 245.454,39 Euro aus. 

In dem rund 70.000 Euro niedrigeren Betrag steckt noch ein mobiles Großfeldtor, das die Kommune für 1.690 Euro beschaffte. Das zweite trägt der TSV, um auch die Pflichtspiele nur von Strafraum zu Strafraum austragen zu können.

TSV zahlt Pacht und pflegt Kunstrasen

Aufgrund der geringeren Kosten fiel der prozentuale Zuschuss von 30 Prozent automatisch geringer aus mit 71.200 Euro. Aus dem Ausgleichsstock flossen überdies 35.000 Euro, sodass rund 139.300 Euro zu finanzieren sind. 

Die Kommune trägt davon 70 und der TSV 30 Prozent mit 97.500 beziehungsweise 41.800 Euro.

Letzteren Betrag zahlt der TSV als Pacht in Höhe von 2.780 Euro pro Jahr und über 15 Jahre, die der neue Kunstrasen halten soll. Die aufwendige Platzpflege, die laut Burger ein- bis zweimal pro Woche anfällt, übernimmt weiterhin der Turn- und Sportverein. 

Dafür erhält der Klub – wie bisher – eine jährliche Pauschale von 5.000 Euro. Sollten Pflegegeräte neu beschafft werden müssen, beteiligt sich die Kommune zu 30 Prozent an den Kosten, heißt es im neuen Vertrag zwischen Gemeinde und dem TSV. 

Bis auf eine Enthaltung stimmte der Gemeinderat der Abschlussrechnung und dem neuen Nutzungs- und Pflegevertrag zu.

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