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Ortsverwaltung startet Aktion

Von der Buchung bis zum Termin: Paten in Loffenau helfen bei der Corona-Impfung

Die Corona-Impfungen gelten als der Weg aus der Pandemie. Doch einen Impftermin zu vereinbaren, kann ganz schön schwierig sein. In Loffenau startet deswegen jetzt eine Aktion, die Helfer und Bürger zusammenbringt.

Unterstützung beim Impftermin: In Loffenau gibt es ein Patenprogramm, das älteren Menschen dabei helfen soll, einen Termin zu vereinbaren. Foto: Friso Gentsch/dpa

Der Rettungsweg aus der latenten Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus ist eine Impfung, aber diese ist äußerst schwierig. Vor allem die ältesten Bürger, die über 80 Jahre alten Bürger aus der ersten Gruppe der Berechtigten, haben mehr oder weniger Schwierigkeiten, einen Impftermin zu bekommen.

Diese Tatsache will die Ortsverwaltung mit der Aktion „Loffenau klemmt sich dahinter“ abstellen. Bürgermeister Markus Burger und sein Rathausteam bieten an, mögliche Paten und potentielle Impflinge zusammen zu führen.

Die Verwaltung ruft dazu auf, Impfpaten mögen bitte ihre ehrenamtliche Bereitschaft melden, bei der Reservierung eines Impftermins für die erste Gruppe „Senioren über 80 Jahre“ mitzuwirken. Wer den Weg über die Telefonnummer 116117 nicht gehen kann oder will, wende sich an eine Patenperson, die über die Internetadresse www.116117.de die Reservierung eines Impftermins im Kurhaus Baden-Baden erfragt.

Mitarbeiterinnen im Rathaus übernehmen die Vermittlung.
Markus Burger, Bürgermeister in Loffenau

„Um das Angebot für alle Beteiligten so einfach wie möglich zu gestalten, übernehmen Mitarbeiterinnen im Rathaus die Vermittlung zwischen den freiwilligen Impfpaten und den Impflingen“, so Bürgermeister Burger. Hilfsbereite Bürgerinnen und Bürger seien aufgerufen, sich im Rathaus zu melden.

Pate hilft Bürger beim Impftermin und begleitet ihn

Der Pate erhalte eine Einverständnis- und Datenschutzerklärung, die zu unterschreiben sei. Sobald diese in der Verwaltung vorliege, werde er kontaktiert und erhalte die Kontaktdaten „seines“ Impflings. Mit diesem dürfe der Pate dann Kontakt aufnehmen und bei der Vereinbarung und Organisation eines Impftermins im Kurhaus behilflich sein, erklärt Burger.

Natürlich sollen sich auch Bürger und Bürgerinnen im Rathaus melden, die eine Unterstützung durch einen Impfpaten wünschen. Der Gemeindeverwaltung ist es wichtig, dass gerade ältere Menschen in Loffenau wissen, dass sie nicht alleine sind.

Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, das Impftermine nicht einfach zu bekommen sind. Es könnten stundenlange Wartezeiten am Telefon vergehen, bis man drankommt, aber noch keinen Termin erhalte. Für eine Online-Reservierung am Computer seien technische Kenntnisse erforderlich, die oft bei älteren Bürgern nicht verfügbar seien.

Es stehe nach erfolgreicher Terminreservierung sowohl den Paten als auch den Impflingen frei, eine Begleitung zum Impftermin zu vereinbaren. Als Zeitbedarf könne mit maximal 90 Minuten gerechnet werden. Dem Impfteam des Deutschen Roten Kreuzes sei es sehr willkommen, wenn Impflinge nicht alleine zum Termin kommen, „es können ja irgendwelche körperlichen Reaktionen auftreten, die eine Fahrt zurück nach Hause zu zweit sinnvoll erscheinen lassen“, heißt es in Begleitinformationen im Vorfeld des Impftermins.

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