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Trotz attestierter Befreiung von Maskenpflicht

Gaggenauerin kann wegen Asthma keine Maske tragen – und wird angefeindet

Sabrina aus Gaggenau ist wegen ihres schweren Asthmas von der Maskenpflicht befreit. Trotzdem wird sie beim Einkauf von anderen Menschen angefeindet. Mittlerweile traut sie sich alleine nicht mehr in die Stadt.

Sabrina aus Gaggenau ist Asthmatikerin. Deshalb kann sie keine Maske tragen. Foto: Christian Klose

Sabrina ist fassungslos: „Ich traue mich alleine nicht mehr raus.” Die Gaggenauerin hat Asthma und kann deshalb keine Maske tragen. Ihr Hausarzt stellt Sabrina ( Name von der Redaktion geändert ) ein Attest aus. In Geschäften wird sie dennoch massiv angefeindet, erleidet dadurch sogar einen Anfall. Seitdem ist die Murgtälerin im Alltag stark eingeschränkt. „Ich werde die Angst nicht mehr los.”

Corona-Verordnung gibt Sabrina recht

Sabrina hat Asthma, seit sie drei Jahre alt ist. Als Kind muss sie oft ins Krankenhaus, die Ärzte schicken sie in Kur. Ihr Lungenvolumen liegt unter zwei Litern. Bei gesunden Menschen ist die Kapazität oft doppelt so groß.

Über die Jahre lernt Sabrina mit ihrer chronischen Atemnot zu leben. Bis Corona. Die Pandemie stellt ihr Leben auf den Kopf. „Ich bekomme mit Maske keine Luft”, sagt sie. Sabrina bittet ihren Hausarzt um Hilfe. Der Mediziner stellt ihr ein Attest aus, das sie von der Maskenpflicht befreit.

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