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Hunden droht der Maulkorb

Mehrere Rehkitze im Murgtal von freilaufenden Hunden gerissen: Wildtierexperten schlagen Alarm

Freilaufende Hunde haben seit April im Murgtal mehrere Rehkitze gerissen. Viele davon mussten schwer verletzt erschossen werden. Diejenigen, die überlebt haben, päppeln Helfer mühsam mit der Flasche auf.

Anja Starck kümmert sich um Rehkitz „Snuggle” und gibt im die Flasche. Foto: Tanja Mori Monteiro

„Missy” ringt um ihr Leben. Hals und Kopf von einem Hund zerbissen, hat sich das Rehkitz blutend in einem Wildzaun in Gaggenau-Selbach verfangen. Spaziergänger finden das kleine Reh. Anja Starck päppelt „Missy” in ihrer Wildtierstation in Bischweier wieder auf. Nach drei Wochen befindet sich das Kitz noch immer in einem kritischen Zustand. Kreisjägermeister Frank Schröder klagt: „Diese Fälle häufen sich.”

Allein in Gaggenau und Gernsbach wurden im Mai und Juni fünf Rehkitze von Hunden gerissen. Erst vor wenigen Tagen erwischte es ein weiteres Jungtier im Gernsbacher Laufbachtal.

Hunde müssen an die Leine

„Die Halter sollten ihre Hunde von April bis Juli unbedingt an die Leine nehmen”, mahnt Schröder. In diesen Monaten ist die Brut- und Setzzeit.

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