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Betriebsversammlung

Im Mercedes-Benz-Werk Gaggenau zeichnet sich mittelfristig ein Stellenabbau ab

Die Auftragslage im Mercedes-Benz-Werk Gaggenau hat sich seit dem durch Corona bedingten Einbruch im Frühjahr spürbar erholt. Trotzdem stimmten Standortleiter Thomas Twork wie auch der Betriebsrat die Belegschaft darauf ein, dass die Zahl von 6.300 Beschäftigten mittelfristig nicht zu halten sein wird.

Unterschiedliche Blickwinkel: Während die aktuelle Auftragslage im Benz-Werk Gaggenau sich gegenüber dem Frühjahr stark verbessert hat, herrscht Sorge über die Größenordnung des mittelfristig wohl unumgänglichen Personalabbaus. Foto: Irene Hohaus

Im Mercedes-Benz-Werk Gaggenau arbeiten aktuell rund 6.300 Mitarbeiter. Die Gesamtbeschäftigtenzahl liegt damit um etwa 300 niedriger als vor einem Jahr, als am Standort noch Leiharbeitnehmer im Einsatz waren. Diese Zahlen gab der Betriebsrat in der Betriebsversammlung des Benz-Werks bekannt, die diesmal in gänzlich anderer Form stattfand.

Statt einer Zusammenkunft in der großen Halle mit anschließender Verköstigung waren die Redebeiträge vorab aufgezeichnet worden, alle Mitarbeiter konnten sie während der Arbeitszeit oder aber Zuhause (mit Zeitgutschrift) per Link abrufen.

Betriebsrat wie auch Standortleitung stimmten die Belegschaft darauf ein, dass die Beschäftigtenzahl in Gaggenau samt der Werkteile in Rastatt und Kuppenheim weiter sinken wird. Es sei nicht möglich, die Standorte in der heutigen Größe beizubehalten, weil die neuen Technologien und Fertigungsumfänge nicht so arbeitsintensiv wie die heutigen seien, so Betriebsratsvorsitzender Michael Brecht. „Es muss dennoch das Ziel sein, an allen Standorten so nah wie möglich am heutigen Beschäftigungsniveau zu bleiben.“

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