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Alle zehn Fragen richtig beantwortet

„Pessimistischer Hellseher“ liegt für das Jahr 2023 vollkommen richtig

Beim „Hellseher“-Rätsel haben zwei Teilnehmer alle zehn Fragen richtig beantwortet. Der SC Freiburg und der Ukraine-Krieg verhinderten mehr perfekte Tipps.

Marco Mast mit seinem Gewinn, einen Einkaufsgutschein.
Marco Mast freut sich über den Einkaufsgutschein, den der Weisenbacher für seine komplett richtige Prognose erhält. Foto: Hartmut Metz

„Unser Sohn Moritz ist eigentlich das Glückskind bei uns!“, verweist Marco Mast auf dessen Preise bei Gewinnspielen. „Ich habe dagegen noch nie was gewonnen“, schiebt der 51-jährige Weisenbacher nach.

Das hat sich jetzt geändert: Der Gärtner traf beim „Hellseher-Wettbewerb 2023“ der BNN wie der Kuppenheimer Thomas Raquot in die Vollen: „Ich bin relativ pessimistisch“, nennt Mast den Hauptgrund, dass er heuer vollkommen richtig lag.

Nur beim Klassenerhalt des KSC und der Maskenpflicht in Bussen traf ein „Ja“ zu

Auf acht der zehn Fragen lauteten seine Antworten „Nein“. Nur zweimal war mit einem „Ja“ zu antworten. Dabei ging es um den Klassenerhalt des Karlsruher SC und die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen, die 2023 tatsächlich fiel. Der Fan des FC Bayern München drückt zwar daneben auch dem KSC und dem SC Freiburg die Daumen – trotzdem glaubte er nicht an einen Champions-League-Platz für die Streich-Buben. Vier Teilnehmer mit neun Richtigen scheiterten an dieser Frage.

Vier Gaggenauer scheitern wie fünf weitere Teilnehmer haarscharf

Vier „Neuner“ waren zu optimistisch, was einen Waffenstillstand oder gar einen Frieden im Ukraine-Krieg anlangt. Als Einziger glaubte oder hoffte der Lichtenauer Martin Litsch, dass die E10-Spritpreise unter 1,45 Euro pro Liter fallen. Die neun „Hellseher“, die im Jahr davor mit nur einer falschen Antwort unter den Besten gelegen hätten, sind neben Litsch: Die vier Gaggenauer Maria Fortak, Beate Lang, Dieter Lehmann, Jürgen Spannagel, der Forbacher Werner Fritz, Rolf Schäfer aus Gernsbach, Egon Zoller (Iffezheim) und der Rastatter Siegfried Weber.

Sieger Raquot und Mast erhalten Einkaufsgutschein

Perfekt in die Glaskugel geguckt hat auch Thomas Raquot. Anders als Mast, der als Einziger seiner Familie bei den Jahresprognosen mitspielte, verfolgte der Kuppenheimer nicht, wie sich seine Tipps das Jahr über entwickeln. Er war sichtlich überrascht, dass er perfekt tippte und gewann. Gefreut über seinen 50-Euro-Gutschein als Preis hat er sich aber genauso. Der ehrenamtliche Geschäftsführer des Kolpinghauses in Weisenbach und Raquot knobeln natürlich erneut mit und rätseln, wie die zehn Fragen zu beantworten sind.

Thomas Raquot hält seinen Einkaufsgutschein
Thomas Raquot will nach seiner perfekten Vorhersage 2024 nachlegen und strebt beim „Hellseher“-Wettbewerb wieder zehn Richtige an. Foto: Hartmut Metz

Nachstehend die zehn Fragen zum Jahr 2023 mit den richtigen Antworten:

1. Gibt es im Ukraine-Krieg 2023 einen Waffenstillstand oder gar Frieden? Nein. Leider ist kein Ende des Krieges abzusehen.

2. Fällt der Preis von E10-Benzin an der Gaggenauer Total-Tankstelle einmal in diesem Jahr unter 1,45 Euro? Nein. Die Preise fallen zwar derzeit leicht. Aber noch fehlen mehr als 20 Cent, um 1,449 Euro zu erreichen. 2023 war bundesweit mit durchschnittlich 1,79 Euro für den Liter das zweitteuerste Jahr für E10 überhaupt.

3. Trotz eines Enthüllungsbuchs und der scharfen Kritik in der Netflix-Dokuserie von Harry und Meghan gegenüber den britischen Royals hat König Charles III. (74) seinen jüngsten Sohn und dessen Gattin zu seiner Krönung am 6. Mai 2023 eingeladen. Nehmen Harry und Meghan an der Krönung von Charles teil? Nein. Prinz Harry nahm zwar teil, aber Meghan blieb der Trauung fern.

4. Markus Mörl will auch im RTL-Dschungelcamp ordentlich Gas geben. Der Sänger, der 1982 mit „Ich will Spaß, ich geb Gas“ einen Hit landete, trifft in der 16. Staffel in Australien auf prominente Konkurrenz. Lucas Cordalis will im dritten Anlauf in die Fußstapfen seines Vaters Costa Cordalis treten. Der verstorbene Schlagerstar („Anita“) gewann 2004 das erste Camp. Wird Markus oder Lucas Cordalis neuer König im Dschungelcamp? Nein. Statt der Sänger machte Djamila Rowe, Botschaftsluder a. D., das Rennen.

Überraschend deutlicher Ausgang der OB-Wahl in Gaggenau

5. Oberbürgermeister Christof Florus stellt sich am 2. April zur Wiederwahl. Setzt sich Gaggenaus Rathauschef gleich im ersten Wahlgang durch? Nein. Es kam für Florus sogar noch schlimmer: Er verlor die Wahl gegen Michael Pfeiffer haushoch. Mit 24,73 Prozent war der Titelverteidiger am 2. April völlig chancenlos gegen seinen bisherigen Stellvertreter (62,32 Prozent).

6. Mensch und Natur ächzen in Deutschland unter der Hitze. Im Juli 2022 sorgte die Sonne für 39,6 Grad im Murgtal. Dieter Kraft registrierte diese in seiner Ottenauer Wetterstation. Übersteigen die Temperaturen 2023 bei ihm einmal die Marke von 40 Grad? Nein. Am 9. Juli erreichte die Hitze gegen 15.30 Uhr ihren Maximalwert von 37,7 Grad und blieb damit klar unter dem Höchstwert von 2022.

KSC arbeitet sich aus Abstiegszone noch weit nach oben

7. Der Karlsruher SC startete gut in die Zweitliga-Saison. Nach der jüngsten Flaute liegen die Wildpark-Kicker aber nur einen Zähler vor den Abstiegsplätzen. Bleibt der KSC in der Zweiten Liga? Ja. Mit 46 Punkten kämpfte sich der KSC noch auf den siebten Platz vor.

8. Der SC Freiburg liegt jetzt sogar kurz vor Saison-Halbzeit in der Fußball-Bundesliga als schärfster Bayern-Rivale auf Platz zwei. Der Titel geht bestimmt wieder an die Münchner, aber gelingt dem SC nun erstmals der Sprung in die Champions League und wird er also mindestens Vierter? Nein. Der SC rutschte noch hinter Union Berlin auf Platz fünf ab.

9. Werden die aktuellen Corona-Maßnahmen weiter schwinden und die Maskenpflicht in Bahnen und Bussen entfällt 2023 in Baden-Württemberg? Ja. Glücklicherweise schwanden alle Corona-Maßnahmen in diesem Jahr.

Gasfüllstand bleibt deutlich von Zehn-Prozent-Marke entfernt

10. Die Gasversorgung in Deutschland ist im Moment gewährleistet. Insgesamt bewertet die Bundesnetzagentur die Lage aber weiterhin als angespannt und kann eine weitere Verschlechterung der Situation nicht ausschließen. Fällt der Füllstand der deutschen Gasspeicher einmal unter zehn Prozent? Nein. Die Gasspeicher blieben relativ prall gefüllt und weit von der Marke entfernt. Den niedrigsten Füllstand verzeichnete die Bundesnetzagentur am 17. März mit 63,67 Prozent.

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