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Verabschiedungen im Murgtal

Wie Unternehmen in Corona-Zeiten ihre Mitarbeiter in den Ruhestand entlassen

Wie fühlt es sich an, während der Corona-Pandemie unter strengen Kontaktbeschränkungen in den Ruhestand verabschiedet zu werden? Ruheständler aus Loffenau und Gaggenau berichten. Ein Wirtschaftswissenschaftler gibt Tipps für den Abschied und die Zeit danach.

Abschied nach fast 38 Jahren: Heidrun Adam hat lange für die Gemeindeverwaltung in Loffenau gearbeitet. Bürgermeister Markus Burger will nach der Corona-Pandemie eine Abschiedsfeier in größerer Runde nachholen. Foto: Katharina Luft/Gemeinde Loffenau

Er kommt, das ist sicher. Vom Ruhestand werden die meisten Leute nicht überrascht. Doch der Übergang vom Berufsleben in den neuen Lebensabschnitt ist ein großer und emotionaler Schritt. Es ist ein Abschied von der beruflichen Identität, von Routinen, Mitarbeitern, Kollegen, Chefs und von der Arbeitsumgebung.

Fast 38 Jahre lang hat Heidrun Adam für die Gemeinde Loffenau im Bereich Bürgerdienste gearbeitet. Dann kam Corona, ein Lockdown jagte den nächsten und der Traum einer schönen Abschiedsfeier mit den Kollegen und Bürgermeister Markus Burger zerplatzte.

Viele Loffenauer kennen Adam aus dem Ordnungswesen, der Friedhofsverwaltung, dem Fundbüro, dem Gewerbeamt oder dem Tourismusbüro. Sollte sie nun, nach knapp vier Jahrzehnten, ohne Feier, ohne lautes Lachen und Erzählungen von gemeinsamen Erlebnissen, ohne Umarmungen, nahezu unbemerkt in den Ruhestand entlassen werden?

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