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Zwischen Vorfreude und Zukunftsängsten

Schausteller bereiten Pop-Up-Freizeitpark in Gaggenau vor

Keine Rettung, aber ein Anfang: Nach Monaten ohne Einkünfte geben Pop-Up-Freizeitparks Schaustellern wieder Hoffnung. Nach der Premiere in Rastatt bauen 28 Familienbetriebe derzeit in Gaggenau ihre Attraktionen auf. Im Gespräch ist viel Vorfreude zu spüren – doch auch Sorge. Denn: Wie geht es danach weiter?

Hugo Levy freut sich auf die Eröffnung: Beim Pop-Up-Freizeitpark in Gaggenau arbeiten zu können, tut nicht nur dem Geldbeutel der Schausteller gut, sondern auch ihrer Seele. „Das ist kein Beruf, das ist eine Lebenseinstellung“, sagt er gerne. Foto: Christiane Widmann

„Das fängt ja nach hier schon an“, sagt Jörg Spagerer, der Betreiber des Autoscooters. Die Stadt Rastatt ist aufgrund der guten Erfahrungen mit dem Freizeitpark offen für einen Weihnachtsmarkt. Aber niet- und nagelfest ist das nicht. Ähnlich sieht es in Pforzheim und Karlsruhe aus. Gaggenau signalisiert Bereitschaft, Gernsbach übt Zurückhaltung, Forbach hat bereits abgesagt.

Für die Schausteller ist es schwierig, unter solchen Bedingungen zu planen. Und Hugo Levy, der auf dem Rummel Grillwaren anbieten wird, sagt deutlich: Ohne Weihnachtsgeschäft gehen „70 bis 80 Prozent“ der Familienbetriebe „bankrott“. „Wenn’s so weiter geht, gibt’s keine Schausteller mehr“, bestätigt „Breakdance“-Betreiber Manfred Becker. Sie brauchen die Märkte, um sich bis zur neuen Saison im März zu hangeln.

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