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Untersuchung in Gaggenauer Tierklinik

Schwarzwälder Luchs „Toni“ beim Tierarzt: Ein angebrochener Knochen sorgte für Ärger

Eine Tierärztin aus Gaggenau hat den Schwarzwälder Luchs „Toni“ untersucht. Die Raubkatze war verletzt und ist überraschend leicht. Ihr Magen war aber gut gefüllt.

Veterinärin Charlotte Willuhn (links) und Wildtierexperten untersuchen den Murgtäler Luchs „Toni“. Foto: FVA Baden-Württemberg

Ungewöhnlicher Patient: Die Gaggenauer Tierärztin Charlotte Willuhn hat den im Murgtal beheimateten Luchs „Toni“ untersucht. Bei ihrem dreistündigen Einsatz stellt sie fest, dass sich die Raubkatze einen Brustwirbel angebrochen hat. Das dürfte ihr geringes Gewicht erklären.

Charlotte Willuhns Handy klingelt mitten in der Nacht. „Toni“ ist in die Falle gegangen. Wissenschaftler der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) haben das Tier gefangen und betäubt, um es mit einem neuen GPS-Sender auszustatten. Das alte Gerät hatte keine Signale mehr gesendet.

Jetzt muss es schnell gehen: Willuhn fährt in den Wald und untersucht die Raubkatze noch vor Ort, ehe „Toni“ in einem Käfig in die Hördener Tierklinik gebracht wird. Die Experten befürchten, dass er gesundheitliche Probleme hat, weil er auf Bildern von Wildtierkameras krank und abgemagert aussieht.

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