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Hohe Kosten, zu wenig Tests verfügbar

Unternehmen in Gaggenau fordern finanziellen Ausgleich für Corona-Tests

Arbeitgeber sollen Beschäftigten zweimal wöchentlich Corona-Tests anbieten und selbst zahlen. Für die Firma König Metall Gaggenau bedeutet das zusätzliche Kosten von knapp 8.000 Euro.

Nina Zwiebelhofer, die Geschäftsführerin der Firma König Metall in Gaggenau, plädiert für das Impfen statt Testen. Foto: Hans-Jürgen Collet

Seit dem 20. April müssen Arbeitgeber allen Beschäftigten, die nicht im Homeoffice sind, Schnell-, PCR- oder Selbsttests anbieten. Die Kosten übernehmen die Firmen. Nina Zwiebelhofer, Geschäftsführerin der Firma König Metall in Gaggenau, kritisiert die Regelung. Auf freiwilliger Basis sei das Testen in Ordnung gewesen und auch in ihrer Firma umgesetzt worden. Nun solle dafür aber eine finanzielle Entschädigung fließen, weil es verpflichtend ist.

„Grundsätzlich verstehen wir nicht, warum die Unternehmen, die nachweislich nicht für die Verbreitung des Virus sorgen, jetzt noch mehr belastet werden, als sowieso schon durch diese schwierige Zeit“, sagt Zwiebelhofer. Auf König Metall kommen ihr zufolge hohe zusätzliche Kosten für Selbst- und Schnelltests zu.

Der finanzielle Aufwand habe sich seit Einführung der Angebotspflicht auf etwa 8.000 Euro verdoppelt, weil die Corona-Arbeitsschutzverordnung erweitert wurde. Unternehmen müssen den Beschäftigten seit Freitag nicht mehr nur einen, sondern zwei Corona-Tests wöchentlich zur Verfügung stellen.

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