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Änderungen in Zeiten der Pandemie

Warum die Feuerwehr in Gaggenau mehr Fahrzeuge zum Einsatz schickt

In Corona-Zeiten fährt die Gaggenauer Feuerwehr mit deutlich mehr Fahrzeugen als früher zu Einsätzen. Denn mit Blick auf die Kontaktregeln sitzen deutlich weniger Floriansjünger im Fahrzeuginneren. Es ist nicht die einzige Änderung in Corona-Zeiten.

Mehr Platz im Fahrzeuginnern: Wo ansonsten bei einer Einsatzfahrt bis zu sieben Floriansjünger Platz nehmen, sind es jetzt nur drei oder vier. Foto: Michael Bracht

„Normalerweise sitzt man in den Fahrzeugen eng beisammen“, sagt Dieter Spannagel, Gesamtkommandant der Feuerwehr Gaggenau. Aber in Corona-Zeiten hat sich vieles auch für die Floriansjünger verändert. Etwa bei Einsätzen: Wo sonst bis zu sieben Feuerwehrangehörige im ausrückenden Fahrzeug sitzen, sind es derzeit nur drei oder vier. „Wir ziehen die Kontakte auseinander, wo immer es geht“, erklärt Spannagel.

Was im Umkehrschluss bedeutet: Bei einem Einsatz verlassen jetzt deutlich mehr Fahrzeuge als in Vor-Corona-Zeiten das Rettungszentrum. „Um die fehlenden Einsatzkräfte an die Einsatzstelle zu bringen, werden weitere Fahrzeuge entsendet, je nach Größe des Einsatzes“, ergänzt der Gaggenauer Abteilungskommandant Ralf Krempel. Falls bei einem Einsatz eine Kostenrechnung anfällt, wird dieser zusätzliche Fahrzeugaufwand aber nicht in Rechnung gestellt, betont Spannagel. Mundschutz ist bei den Einsätzen vor Ort obligatorisch; Feuerwehrangehörige, die direkten Kontakt zu Verletzten oder Patienten haben, tragen eine FFP2-Maske.

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