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Spielvereinigung spendet traditionell

Weihnachtsmarkt Weisenbach: Gewinn geht an Gernsbacher Brandopfer

15 Hütten, reichlich Leckereien, viel Künstlerisches und besondere Gäste: Auf dem diesjährigen Weisenbacher Weihnachtsmarkt war allerhand geboten. Und der Erlös der Spielvereinigung landet bei Menschen, die es gerade gut gebrauchen können.

Besuch aus San Costanzo: Die Gäste aus der italienischen Partnergemeinde bieten Pasta und Wein an.
Besuch aus San Costanzo: Die Gäste aus der italienischen Partnergemeinde bieten Pasta und Wein an. Foto: Gemeinde Weisenbach

Der erste Weihnachtsmarkt seit – coronabedingt – 2019 lockte am Wochenende trotz des nicht immer perfekten Wetters zahlreiche Besucher zum katholischen Gemeindehaus „St. Wendelin“.

„Der Samstag war der perfekte Start in das Weihnachtsmarktwochenende in Weisenbach“, freut sich Bürgermeister Daniel Retsch im Gespräch mit unserer Redaktion. „Wir hatten optimales Wetter. Es war durchgehend kalt und trocken.“ So richtig mitgespielt hatte der Wettergott am Sonntag dann zwar nicht mehr, aber trotzdem konnten die Marktbeschicker laut Rathauschef noch „ordentlich Besuch“ an ihren Ständen verzeichnen.

Feierlich eröffnet wurde der Weihnachtsmarkt am Samstag um 17 Uhr durch den Fanfarenzug Weisenbach. Für die musikalische Umrahmung sorgte am Sonntag um 13 Uhr die Musikkapelle Au. Der Auftritt des Musikvereins Weisenbach um 18 Uhr wurde aufgrund des Regens kurzerhand ins Gemeindehaus verlegt.

Ob Jugendarbeit oder Menschen in Afrika – viele Spenden gesammelt

Feierliche Eröffnung: Der Fanfarenzug Weisenbach sorgt mit seinem Trommelspiel für einen gelungenen Auftakt beim Weisenbacher Weihnachtsmarkt.
Feierliche Eröffnung: Der Fanfarenzug Weisenbach sorgt mit seinem Trommelspiel für einen gelungenen Auftakt beim Weisenbacher Weihnachtsmarkt. Foto: Gemeinde Weisenbach

An insgesamt 15 Ständen präsentierten sich die örtlichen Vereine sowie zwei besondere Besucher: Sowohl die Partnergemeinde San Costanzo als auch Kriebstein waren da, um ihre Waren feilzubieten.

Die Leute hatten nach den Corona-Jahren Hunger und Durst.
Nino De Fede, Verein „Kids Amani“

Mit einer Hütte vertreten war unter anderem auch der gemeinnützige Verein „Kids Amani“, der Menschen in Afrika nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ Lebensperspektiven bieten will. Über insgesamt 420 Gäste besuchten an den zwei Verkaufstagen den Stand, wie erster Vorsitzender Nino De Fede dank seiner digitalen Kasse, die einen Umsatz von 1.900 Euro verzeichnete, zu berichten weiß.

„Im Vergleich zu 2019 war es wesentlich besser“, zieht De Fede eine positive Bilanz. „Die Leute hatten nach den Corona-Jahren Hunger und Durst“, scherzt er. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Leberkäsweck, Schupfnudeln und Glühwein kommen einem ganz besonderen Projekt zugute: In der Region des Mount Kenya ist der Neubau einer weiteren Schule für Kinder aus mittellosen Verhältnissen sowie ein Waisenhaus geplant.

Auch die Weisenbacher Jugendfeuerwehr ist laut Jugendwart Julian Krieg „sehr zufrieden“ mit dem Umsatz. „Wir haben unser Essen komplett verkauft.“ Die Einnahmen fließen der Jugendarbeit zu, etwa für die Veranstaltung eines Zeltlagers oder eines Hüttenwochenendes.

Die Spielvereinigung Weisenbach hingegen spendet den eingenommenen Betrag regelmäßig. Eine Idee, wohin das Geld in diesem Jahr gehen soll, hat erster Vorsitzender Werner Hürst schon: „An die Opfer des Brands in der Weinbergstraße in Gernsbach.

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