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Ermittlungen dauern an

18-Jährige in der Ortenau gefesselt und mehrfach vergewaltigt? Verdächtiger in Untersuchungshaft

Ermittlungen der Polizei Berlin auf der Suche nach einer jungen Frau, die von Familienangehörigen und Freunden seit Dienstag gesucht wurde, führten am Freitag in die Ortenau.

Ein Blaulicht leuchtet im Kühlergrill eines Polizeiautos.
Ein Blaulicht leuchtet im Kühlergrill eines Polizeiautos. Foto: Lino Mirgeler/dpa

Verschiedene Bezugspunkte wurden von Beamten des Polizeipräsidiums Offenburg überprüft und führten noch am späten Freitagnachmittag im Kinzigtal zum Auffinden der 18-Jährigen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll ein junger Mann aus Lahr in den Tagen zuvor nach Berlin aufgebrochen sein, um sich mit der 18-Jährigen, die er in einem vorangegangenen Urlaub kennengelernt hatte, in deren Wohnung zu treffen.

Mann bedroht Frau mit Waffe

Nachdem er sich zunächst einige Zeit in der Wohnung aufgehalten hatte, habe er die junge Frau mit einer Waffe bedroht, gefesselt und sei dann mit ihr in die Ortenau gefahren, so die Polizei weiter in einer Presseinformation.

Dort sperrte er die 18-Jährige mutmaßlich in einer ihm zugänglichen Wohnung im Kinzigtal ein und soll sie gegen ihren Willen mehrere Tage festgehalten haben, wobei es auch zu mehreren Vergewaltigungen gekommen sein soll.

Verdächtiger wurde vorläufig festgenommen

Bei der Überprüfung dieser Wohnung konnte der Tatverdächtige von Beamten des Polizeireviers Haslach vorläufig festgenommen und die junge Frau befreit werden.

Die 18-Jährige wurde zunächst ärztlich untersucht und wurde im Anschluss beim Polizeipräsidium Offenburg betreut.

Polizei findet Schreckschusswaffe bei dem Mann

Bei der Durchsuchung der Wohnung konnte laut Polizei eine Schreckschusswaffe aufgefunden werden, die von den Beamten sichergestellt wurde.

Nach der Festnahme und den Überprüfungen der Kriminalpolizei wurde der Mann auf Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg am Samstagabend dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.

Dieser folgte dem Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls und der 22-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen auch in Zusammenarbeit mit den Beamten aus Berlin dauern weiter an.

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