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Sechs Mitarbeiter positiv

27 Bewohner in Pflegeheim in Wolfach sind positiv auf das Coronavirus getestet

Der Ortenaukreis hat die aktuellen Zahlen zur Verteilung der Neuinfektionen mit dem Coronavirus vorgelegt. Insgesamt sind inzwischen 267 Fälle mit Corona-Mutationen nachgewiesen.

Im Ortenaukreis steigt die Zahl der nachgewiesenen Corona-Mutationen. Foto: Andreas Arnold/dpa

In einem Wolfacher Altenpflegeheim sind 27 Bewohner und sechs Mitarbeiter positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden.

„In Absprache mit der Heimleitung wurden die Schutz- und Hygienemaßnahmen für alle Bewohner und das Pflegepersonal erhöht. Die Gruppenaktivitäten sind eingestellt, Isolierungsmaßnahmen wurden umgesetzt, das Kontaktpersonenmanagement läuft und die Maßnahmen greifen bereits, so dass der Betrieb und die Betreuung der Bewohner gewährleistet ist“, sagt Gesundheitsamtsleiterin Evelyn Bressau.

Die geplanten Impfungen der Heimbewohner durch die Mobilen Impfteams mussten aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens bis auf weiteres verschoben werden.

Neue Covid-19-Fälle in vielen Ortenau-Gemeinden

Die vom Landesgesundheitsamt bestätigten neuen Covid-19-Fälle stammen aus Achern (1), Biberach (1), Durbach (2), Ettenheim (1), Gengenbach (1), Haslach (1), Hofstetten (1), Kappelrodeck (1), Kehl (5), Lahr (1), Oberkirch (1), Offenburg (15), Oppenau (1), Rust (1), Schwanau (1) und Wolfach (15).

Im Ortenaukreis wurde erstmals am 31. Dezember 2020 eine Virusvariante nachgewiesen, dabei handelte es sich um die britische Variante. Die Ermittlungen des Gesundheitsamtes haben ergeben, dass seit der Coronavirus-Surveillance-Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit, nach der Labore ab Mitte Januar bundesweit PCR-positive Proben auf ihre RNA-Sequenz untersucht werden, sich bereits im Dezember Corona-Virus-Mutationen im Ortenaukreis ausgebreitet haben. Das haben nachträgliche Laboruntersuchungen gezeigt.

Insgesamt wurden so inzwischen 267 Fälle (Stand 24. Februar) von Corona-Virus-Mutationen nachgewiesen. Bei 253 Fällen handelte es sich um die britische Variante, bei zwei Fällen handelt es sich um die südafrikanische oder brasilianische Variante, bei den anderen Fällen stehen Laboruntersuchungen noch aus.

Seit dem vergangenen Oktober veröffentlicht der Kreis die Zahlen immer einen Tag später als das Landesgesundheitsamt die kreisweite Corona-Situation und die sieben-Tagesinzidenz. Durch diese Verzögerung ist die Summe Neuinfektionen aus der Ortenau generell nicht identisch mit den kreisweiten Infektionszahlen.

Besonders im Zusammenhang mit Wochenenden und Feiertagen ergeben sich dadurch teils erhebliche Abweichungen, da die Gesundheitsämter an solchen Tagen teils verzögert melden.

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