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Kommt ein City-Manager?

„Achern aktiv“: Werbering findet keinen Nachfolger

Die Nachfolge von Philipp Schäfer an der Spitze von „Achern aktiv“ bleibt offen. Die Suche nach einem Vorsitzenden des Werberings geht weiter – oder kommt doch ein City-Manager?

Jahreshauptversammlung Achern aktiv
Nach einem überdurchschnittlich hohen Einsatz trat Philipp Schäfer bei der Wahl zum Vorsitzenden nicht mehr an, Monika Ross führt kommissarisch die Geschäfte – von links Ross, Schäfer und Manuela Büchele Foto: Roland Spether

Die stellvertretende Vorsitzende Monika Ross wird die Geschäfte so lange leiten, bis bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein Kandidat antritt. Wann, ist ungewiss.

Schäfer kündigte bereits vor zwei Jahren an, dass er nach sechs Jahren als Vorsitzender aufhört. Dies wiederholte er, es wurden Gespräche geführt, bei zwei Versammlungen stand dieses Thema auf der Tagesordnung. Bei der jüngsten Versammlung rührte sich niemand unter den 20 Mitgliedern.

Jedoch steht Monika Ross weiterhin ein komplettes Vorstandsteam zur Seite: ein Teil davon wurde wiedergewählt, wie die stellvertretende Schriftführerin Elvira Fischer und die Beisitzer Michael Jonietz, Bernd Peters, Eberhard Dinger, Andreas Kleber, Eberhard Dinger und Pamela Schneider. Die Kasse prüfen weiterhin Claudia Drigalsky und Gerhard Federle.

Gibt es bald einen City-Manager in Achern?

Völlig offen blieb, ob es mit einem Vorsitzenden oder doch mit einem City-Manager weitergeht, der bereits in den vergangenen 20 Jahren immer wieder ins Spiel gebracht wurde. Oberbürgermeister Klaus Muttach (CDU) stellte fest, dass die Stadt für Gespräche offen sei und sich durchaus einen City-Manager vorstellen könne.

Doch im Blick auf die umliegenden Städte müsse man sehr genau hinschauen und differenzieren, wie dort Stadtmarketing funktioniere und was in Achern möglich sein könnte. Die kontroverse Diskussion zwischen Muttach und Schäfer zeigt, dass ein Konsens derzeit nicht erkennbar ist. Dessen ungeachtet sicherte Muttach seine Unterstützung und Gesprächsbereitschaft zu.

Damit künftig die Aufgaben besser verteilt werden, wurde bereits 2020 auf Initiative von Philipp Schäfer eine neue Organisationsstruktur für die vielen Tätigkeitsfelder entwickelt, die vollumfänglich personell besetzt sind und dem Vorstand bei der Organisation der Bauernmärkte, verkaufsoffenen Sonntage, Weihnachtsmärkte, Blumenschau und des Street Food Festival unter die Arme greifen.

Philipp Schäfer verbesserte Struktur von „Achern aktiv“

Die Struktur innerhalb von „Achern aktiv“ wurde innerhalb von Schäfers Amtszeit verbessert und Aufgaben aufgeteilt. Die großen Veranstaltungen wurden noch attraktiver gemacht. Neu hinzu kam das Street Food Festival, das die wie alle anderen eine sehr hohe Besucherfrequenz hat.

Der scheidende Vorsitzende habe ein „ordentliches Pensum“ vorgelegt, sich in die Entwicklung der Innenstadt mit großem Engagement eingebracht und musste sich dann auch noch der Herausforderung der Pandemie stellen, um für die Fachgeschäfte gute Lösungen zu finden, so Monika Ross.

Verabschiedet wurde auch Manuela Büchele, die bisher die Geschäftsstelle leitete, Ansprechpartnerin für alle Fragen war und die Märkte mitorganisierte. Für diese Aufgabe wurde jemand gefunden, nur die Suche nach geeigneten Räumen war noch nicht erfolgreich.

Debatte zwischen „Achern aktiv“ und Klaus Muttach über Masterplan

Zum Thema Masterplan gab es lange und kontrovers einen Dialog zwischen Oberbürgermeister und Vorsitzendem, bei dem Philipp Schäfer die bereits oft vorgetragenen Positionen von „Achern aktiv“ von der „Mitarbeit auf Augenhöhe“ über den Erhalt der Wilhelm-Schechter-Straße bis zu „die Kunden wollen uns gut mit dem Auto erreichen“ wiederholte.

Dazu bemerkte Klaus Muttach, dass die Hauptstraße als leistungsfähige Straße erhalten bleiben soll. Parkplätze entstehen im Bereich der Lammbrücke, des Badischen Hofes und auf dem Adlerplatz. Bis zu den Sommerferien soll eine konkrete Planung vorliegen. Zur Entlastung des Verkehrs in Achern soll es eine Nordtangente von der Unzhurster Straße bis zur ehemaligen B3 in Sasbach geben mit einem Verkehrsaufkommen von 14.000 bis 15.000 Fahrzeugen.

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