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Monatelanger Abtransport

Abriss der Wagner-Kliniken: Durch Achern rollen bald 1.600 Laster-Ladungen mit Schutt

Achern bekommt ein neues Klinikum. Auch eine neue Zufahrtsstraße, die Nordtangente, entsteht. Vor dem Neubau müssen aber zunächst die ehemaligen Wagner-Kliniken in Sasbachwalden weichen.

Aus vielen mindestens vierstöckigen Gebäuden bestehen die ehemaligen Wagner-Kliniken in Sasbachwalden. Foto: Michaela Gabriel

Der Abriss des riesigen Gebäudekomplexes der ehemaligen Wagner-Kliniken in Sasbachwalden wird Achern stark belasten. Es sei über Monate mit insgesamt rund 1.600 Fahrten von vierachsigen Lastern zu rechnen. Das rechnete CDU-Stadtrat und Bauunternehmer Karl Früh dem Acherner Gemeinderat vor.

Nötig werde vor der geplanten Neubebauung des Areals der Abtransport von 11.000 Kubikmetern Bauschutt. Das ginge nur über die Hornisgrindestraße, Rosenstraße und Berliner Straße in Achern oder über Oberachern in Richtung Autobahn. Es zeige, wie wichtig für Achern die Nordtangente sei.

Nordtangente soll auch umliegende Gemeinden vom Verkehr entlasten

Die Nordtangente nicht umzusetzen wäre „eine Katastrophe für unsere Stadt”, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Karl Früh. Das künftige Krankenhaus über die Berliner Straße anzudienen, sei wegen mehrerer Schulen und zahlreicher anderer Einrichtungen dort zu gefährlich.

„Die Berliner Straße ist die schlechteste Zuwegung”, pflichtete ihm Edgar Gleiß von den Freien Wählern bei. Der Bau der Nordtangente werde nicht nur Achern vom Verkehr entlasten, sondern auch die umliegenden Gemeinden.

Alle Fraktionen im Acherner Gemeinderat unterstützten am Montagabend Oberbürgermeister Klaus Muttach (CDU) darin, auf die Gleichbehandlung der Kommunen bei der Mitfinanzierung von Kreisstraßen zu bestehen. Cornelia Hummel von den Grünen wies darüber hinaus darauf hin, dass der Ortenaukreis Radwege in Zukunft nicht schlechter bezuschussen sollte als den Bau neuer Straßen.

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