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Lebensmittel vom Landwirt

Trendwende: Hofläden erfahren einen Boom

Immer mehr Menschen kaufen in Hofläden ein und meiden Discounter. Die Pandemie scheint den Effekt zu beschleunigen.

Großes Angebot. Martin und Iris Weber in ihrem Hofladen in Mösbach. Aus dem Rahmkäseverkauf der Großmutter in dern 60ern wurde im Lauf der Jahrzehnte ein gut sortiertes Geschäft. Foto: Hauke Heuer

Die Pandemie beschleunigt offenbar eine Entwicklung, die schon seit Jahren stattfindet. Immer mehr Menschen kaufen in Hofläden ein, anstatt sich ihre Lebensmittel auf die Schnelle im Discounter um die Ecke zu besorgen. Den Zuwachs in konkrete Zahlen zu fassen, ist gar nicht so leicht, weil es kaum Erhebungen zum Thema gibt.

Laut einer Studie des Instituts Allensbach haben im vergangenen Jahr rund 16 Millionen Menschen in Haushalten gelebt, die sich ihre Lebensmittel zumindest teilweise direkt beim Erzeuger besorgen. 2016 und 2017 stagnierte diese Zahl noch bei rund 14,5 Millionen.

Iris und Martin Weber, die in Mösbach Kerns Hofladen betreiben, können diese Entwicklung nur bestätigen. „Im vergangenen Jahr gab es viele Panikkäufer. Unser Lager war relativ schnell leer“, erinnert sich Iris Weber und fügt hinzu, „da sind einige auf den Geschmack gekommen und kaufen weiter bei uns ein“.

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