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Für mehr Blumenoasen

Bebaubungspläne verbieten Schottergärten in Achern: Noch nimmt Anzahl im Südwesten zu

Erlaubt sind Schottergärten im Südwesten nicht, aber sie haben ihre Fans. In Achern wird das Verbot inzwischen in allen neuen Bebauungsplänen festgeschrieben. Doch der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) hat herausgefunden: Trotz Restriktionen gibt es immer wieder neue Schottergärten.

Steinwüste: Der Schottergarten ist vor allem den Naturschützern ein Dorn im Auge, sie beklagen den Mangel Artenvielfalt. Foto: Jörg Seiler

Man hat eigentlich immer dieses Bild eines Zen-Gartens vor Augen, diesen Minimalismus in Perfektion. Und mittendrin ein Mönch, der mit meditativer Bewegung die große Kiesfläche harkt. Hierzulande heißt das sehr prosaisch Schottergarten, hat meist mit Zen sehr wenig zu tun und ist Naturschützern sowie vielen Kommunalverwaltungen ein Dorn im Auge.

Die Stadt Achern schreibt in allen neuen Bebauungsplänen explizit das Verbot von Schottergärten fest - so für das Glashütten-Gelände in Achern ebenso wie das Baugebiet südlich der Meisenstraße in Gamshurst, das Baugebiet Langmatt-Rötz II in Wagshurst oder die Feldmatt in Önsbach.

Mit gutem Grund: Ende Juli hat der baden-württembergische Landtag mit seiner Novelle des Landesnaturschutz-Gesetzes das Nein zu den Schottergärten noch einmal das verschärft, was in Paragraf 9 der Landesbauordnung (LBO) schon seit Jahren formuliert war: „Die nicht überbauten Flächen der bebauten Grundstücke müssen Grünflächen sein.“

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