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Zukunftsoffensive beschlossen

City-Manager soll Stadtmarketing in Achern bündeln

Die Acherner Werbegemeinschaft hat sich bislang ehrenamtlich organisiert. Jetzt will man dem Beispiel anderer Kommunen folgen und einen City-Manager oder eine City-Managerin einstellen.

Das Archivbild zeigt den Weihnachtsmarkt, der zu den Aufgaben des künftigen City-Managers gehören könnte. Foto: Roland Spether

Achern soll einen City-Manager erhalten. Das Konzept „Zukunftsoffensive Stadtmarketing Achern“ als Grundlage dafür ist auf den Weg gebracht. Die bislang im Ehrenamt bewältigte Aufgabe soll künftig in professioneller Hand liegen.

Die Stadtverwaltung und die Werbegemeinschaft haben ein Konzept zur Professionalisierung des Stadtmarketings erarbeitet, das in der Mitgliederversammlung von „Achern aktiv“ am 9. November einstimmig beschlossen wurde.

„Achern als Einkaufsstadt mit Herz muss nicht nur mit Aktivitäten wie dem Mobilitätskonzept oder der Neugestaltung des Rathaus- und Marktplatzes sondern auch mit einem überzeugenden Innenstadtmarketing partnerschaftlich mit dem Einzelhandel den Weg in die Zukunft gehen“, so Oberbürgermeister Klaus Muttach.

Klares Votum für Konzept

Die Suche nach einer tragfähigen Lösung für ein Stadtmarketing mit einem City-Manager gibt es schon lange bei „Achern aktiv“, nun ist die Werbegemeinschaft einen wichtigen Schritt weiter gekommen.

Die Mitglieder befürworteten einstimmig das von der kommissarischen Vorsitzenden Monika Ross, Schatzmeister Emanuel Seifert und OB Muttach vorgestellte Stadtmarketing-Konzept mit einem City-Manager, das im Vorfeld in Abstimmung mit der Stadtverwaltung erarbeitet wurde.

Ziel sei es, so Seifert, aus einer ehrenamtlichen „One-Man-Show“ eine leistungsfähige Organisationsstruktur mit einem Citymarketing-Konzept zu entwickeln. Hierfür bedürfe es einer Gesamtstrategie mit einer umfassenden und nachhaltigen Vermarktungsstruktur. „Es gilt eine Organisationsstruktur mit einer schlagkräftigen Vernetzung auf allen Ebenen und einer Beteiligung weiterer Akteure zu schaffen“, so Emanuel Seifert.

Der Vorstand von „Achern aktiv“ befürworte eine Vereinsstruktur mit einem hauptamtlichen Geschäftsführer. Ein Vertreter der Stadt soll im Sinne einer „partnerschaftlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit in der Führungsebene der Vorstandschaft implementiert sein“. Wie dies konkret aussehen sollte, stellte er in einem möglichen Aufgaben- und Anforderungsprofil eines Citymanagers vor.

Für „schlagkräftige Struktur“

Oberbürgermeister Klaus Muttach sprach sich für eine schlagkräftige Struktur und Vernetzung des Citymanagements mit den städtischen Kultur- und Tourismusaktivitäten sowie der Einbindung von „Achern aktiv“ in den Acherner Wirtschaftsclub aus, wobei er auch dafür plädierte, „Achern aktiv“ als Marke beizubehalten. Der Citymanager müsse eng an den Einzelhandel angebunden sein.

Der Oberbürgermeister sagte zu, im Gemeinderat dafür zu werben, dass neben den projektbezogenen Zuschüssen künftig der pauschale Zuschuss für das Stadtmarketing von 15.000 Euro auf 50 Prozent der Personalkosten für Geschäftsstelle und Citymanager erhöht werde.

Wichtig war Muttach, dass schon im Januar 2022 die Entscheidungen bei „Achern aktiv“ und im Gemeinderat getroffen werden. Gelöst wurde mittlerweile auch die Suche nach Räumen für die Geschäftsstelle, die am Tag der Versammlung von der neuen Mitarbeiterin Sandra Vierthaler in der Volksbank bezogen wurde.

Verkaufsoffene Sonntage erfolgreich

Monika Ross gab einen positiven Rückblick auf die verkaufsoffenen Sonntage im September und Oktober, mit denen sich der Einzelhandel gerade auch in der Pandemie erfolgreich in das Bewusstsein der Bürger und Kunden aus Achern und der Region gebracht habe. Außerordentlich erfolgreich war demnach der Bauernmarkt, so dass die Verantwortlichen trotz Corona zuversichtlich auf den Weihnachtsmarkt blicken.

Gemeinsam mit Patrick Falk stellte sie die neue digitale Gutscheinkarte der Volksbank vor. „Damit gehen wir einen neuen, modernen Weg und integrieren die digitale Welt in unser Geschäftsmodell“, so Monika Ross.

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