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Christdemokraten treiben andere Fragen um

Corona lässt nur wenig Wir-Gefühl bei der CDU in der Ortenau zu

Aufbruchstimmung sieht anders aus und Hurra ruft an der CDU-Basis in der Ortenau derzeit auch kaum jemand: Denn die Christdemokraten sind sich bewusst, dass die Personalie Armin Laschet wohl kaum direkte Auswirkungen auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg hat.

Offene Fragen: Die CDU-Basis im Wahlkreis 52 Kehl weiß um die Konkurrenz durch die Grünen und macht sich mit Blick auf die Landtagswahl einige Gedanken. Foto: Hauke-Christian Dittrich picture alliance/dpa

Tag zwei in Mittelbaden nach der Wahl von Armin Laschet zum Bundeschef der CDU: Von Euphorie kann an der Basis nicht die Rede sein, und mit großem Hurra geht wohl kaum einer der Christdemokraten im Wahlkreis 52 Kehl in die nächsten Wochen bis zur Landtagswahl.

Zudem ist es in diesen Tagen des staatlich verordneten Stillstands schwierig, die Stimmung im eigenen Lager auszuloten, ebenso wie in der Bevölkerung. Das ist im Achertal nicht anders als in Renchen oder in Achern. „Normalerweise veranstaltet die Acherner CDU regelmäßig Bürgerdialoge“, berichtet Karl Früh. Doch das sei derzeit aus bekannten Gründen nicht möglich, so der Fraktionsvorsitzende der Christdemokraten im Acherner Gemeinderat.

Aber eines sei klar: „Wir spüren nicht unbedingt Aufbruchstimmung“, so Früh über die Grundtendenz im Unionslager in der Hornisgrindestadt. Für den Bauunternehmer und Obermeister der Bauinnung Achern-Kehl-Offenburg ist klar, die CDU müsse jetzt ihre Stärken ausspielen - als bürgerliche Mitte und durch wirtschaftliche Kompetenz. Inwiefern diese Personalie Laschet letztlich Ausschlag auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 14. März gibt, lässt der Kommunalpolitiker offen, denn dieser Termin sei noch sehr weit weg.

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