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Verkehrskonzept im Nationalpark

Das ist der Stand der Dinge bei der Parkplatz-Planung am Ruhestein

Ursprünglich waren 500 Parkplätze am Ruhestein geplant gewesen, jetzt sieht man plus/minus 430 Plätze vor - dafür soll beim Nationalparkzentum etwas mehr Raum für den Busverkehr sein.

Noch in Arbeit: An dieser Stelle entstehen am Ruhestein neue Parkplätze für das künftige Besucherzentrum des Nationalparks. Foto: Benedikt Spether

An sonnigen Wochenend-Tagen kann es hier ziemlich voll werden: Dicht an dicht stehen die Autos der Ausflügler zuweilen im Höhengebiet. Dem will man beim neuen Besucherzentrum des Nationalparks Schwarzwald unter anderem mit mehr neuen Parkplätzen entgegenwirken – allerdings werden es etwas weniger als zuletzt vermeldet. Das ist der Stand der Dinge:

Bei zusammengenommen rund 430 Stellplätzen liegt die jüngste Planung. Ursprünglich waren etwa 500 Plätze zum Parken vorgesehen, dabei allerdings war noch nicht der jetzt größer geplante Bereich für den Nahverkehr eingerechnet gewesen, und den wolle man in diesem Gebiet ja verbessern, sagt Natalie Beller, die im Nationalpark für Tourismus und Verkehrsthemen zuständig ist. So entstanden am Ruhestein in Richtung Baiersbronn eine Buswendeschleife und vor dem Zentrum fünf Bushaltebuchten. „Da ist insgesamt deutlich mehr Platz als früher“, sagt Beller. Auf dem neuen Parkplatz selbst versuche man, den Baumbestand auf dem Gelände so weit wie möglich zu erhalten, so dass es am Ende eventuell noch ein, zwei Parkplätze weniger werden könnten, wenn dafür der eine oder andere Baum mehr stehen bleiben könne.

Auch zwei E-Ladesäulen sind vorgesehen

Vorgesehen sind neben barrierefreien, also größeren Parkplätzen zudem zwei Ladesäulen mit insgesamt vier Ladepunkten für Elektrofahrzeuge. Das soll in der Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Der große Parkplatz beim neuen Besucherzentrum werde noch in diesem Jahr fertiggestellt, wie Natalie Beller erklärt. Ein Parkplatz hinter dem ebenfalls neu gebauten Verwaltungsgebäude in der Nachbarschaft der Villa Klumpp soll im Winter beziehungsweise Frühjahr fertig sein und ist dann für die Mitarbeiter des Nationalparks gedacht, wird an den Wochenenden aber auch Besuchern offenstehen.

Wie berichtet, werden die Parkplätze künftig von der Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg bewirtschaftet, einer Tochter des Landes. Am Ruhestein soll es dafür eine Gemeinschaftslösung für alle Parkflächen in diesem Gebiet geben, also auch für Plätze von Gemeinden und Skiliftbetreiber. „Dafür laufen gerade Abstimmungen, denn am Ende soll das System einheitlich sein“, so Natalie Beller.

Fertigstellung soll im Frühjahr 2021 sein

Ebenfalls im Frühjahr beendet sein sollen, je nach Witterung, auch noch restliche ausstehende Arbeiten an der Straße wie die Fahrbahndecke der B500 im Bereich des Ruhesteins. Dort entstand auch ein neuer Kreisverkehr, mit dessen Bau im April dieses Jahres begonnen worden war.

Das Verkehrskonzept für den Nationalpark, zu dem auch das Parkplatzsystem und das Nahverkehrsangebot samt neuer Buslinien gehören, war gemeinsam mit der Region entwickelt worden und ist online einsehbar. Daraus entstand ein Maßnahmenkatalog, der nun von den beteiligten Landkreisen nach und nach umgesetzt wird. Nachdem die offizielle Eröffnung des Besucherzentrums ins kommende Jahr geschoben wurde, soll auch das Verkehrskonzept erst im Frühjahr 2021 in Kraft treten. Für das Parkkonzept, mit dem Wildparken unterbunden werden soll, hat Nationalparkleiter Thomas Waldenspuhl bereits die ersten Online-Tickets ab 1. März angekündigt.

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