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Kontroverse um womöglich belasteten Aushub auf ehemaligem Glashütten-Areal

Der Streit um einen gewaltigen Erdhaufen in Achern ist noch lange nicht beigelegt

Erdaushub aus dem nördlichen Nachbarkreis ist im Ortenaukreis schon lange nicht mehr gelitten, die Deponien sind voll. Doch dieser Fall hat noch seine ganz speziellen Widerhaken.

Aus dem Auge, aber nicht aus dem Sinn: Der Erdaushub aus dem Nachbarlandkreis ist zwar vom städtischen Grundstück auf dem ehemaligen Glashütten-Areal verschwunden. Die Gemüter aber bewegt er weiter. Foto: Roland Spether

Hat Achern „nach dem Löschschaumskandal jetzt einen Erdaushubskandal“? Diese provokante Frage von CDU-Fraktionschef Karl Früh gab in der coronanbedingt verkürzten Sitzung des Acherner Bauausschusses am Montag Anlass für eine längere Debatte über eine politisch und vermutlich auch juristisch heikle Auseinandersetzung um einen gewaltigen Erdhaufen auf dem früheren Areal der Acherner Glashütte. Dabei wurde deutlich: Auch, wenn die auf dem städtischen Grundstück für den künftigen Kindergarten vor Weihnachten abgelagerte Erde inzwischen ein paar Meter weiter geschafft wurde, ausgestanden ist die Angelegenheit nicht.

Vor allem die Stadt werde die Sache nicht auf sich beruhen lassen, machten Oberbürgermeister Klaus Muttach und Bürgermeister Dietmar Stiefel deutlich. Der OB verwies auf eine Begehung unter Beteiligung der beiden Landratsämter in Rastatt und Offenburg: „Da waren auch Menschen in grüner Uniform dabei, und das waren keine Jäger“.

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