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Wie ökologisch sind die Dienstwagen?

Kaum ein Bürgermeister im Raum Achern fährt mit dem E-Auto

Das Elektroauto ist voll im Trend. Doch was taugen die Fahrzeuge im harten Alltagseinsatz? In den Rathäusern in der Region ist man noch vorsichtig mit der Umstellung des Fuhrparks.

Unterwegs mit dem Fahrrad: Der Acherner Oberbürgermeister Klaus Muttach lässt den Dienst-Audi nicht selten vor dem Rathaus stehen und tritt in die Pedale. Foto: Benedikt Spether

Ist die Verkehrswende in den Städten und Gemeinden angekommen? Kaum ein Bürgermeister aus der Region fährt bereits elektrisch – weil sich der Umstieg schlicht nicht lohnt. Andere setzen gleich ganz auf umweltkompatibles Vorankommen, wie der Acherner Oberbürgermeister Klaus Muttach (CDU). Doch klar ist: Den Praxistest hat die Elektromobilität, gemessen an den Anforderungen der Kommunen, noch nicht bestanden.

Der dicke Dienst-Audi bleibt öfter mal vor dem Illenau-Rathaus stehen, der Acherner OB tritt lieber in die Pedale. Und das nicht nur, wenn es grade ums Eck geht: „Mein Dienstfahrzeug ist maximal ökologisch“, sagt der Rathauschef. Das gelte auch für längere Fahrten, zum Beispiel ins Landratsamt.

Dazu braucht es nicht einmal ein E-Pedelec: „Es entstehen weder CO2-Emissionen, noch werden Rohstoffe für die Energieerzeugung benötigt. Von meinem Nahrungsbedarf abgesehen“, witzelt der OB. Bei längeren Reisen setze er auf die Bahn – eine Lösung mit Haken, jüngst sei er mit fünf Stunden Verspätung auf einer Tagung angekommen.

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