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Bescheide noch im Mai erwartet

Schäden durch Erdbeben in Frankreich: Warum die Angebote der Versicherungen wohl enttäuschend ausfallen

Zahlreiche Erdbeben haben die Geothermiebohrungen im elsässischen Vendenheim am Oberrhein ausgelöst. Jetzt kommt die Entschädigung auch der Hausbesitzer auf deutscher Seite in die Gänge. Doch es gibt möglicherweise lange Gesichter.

Verärgert weiter die Bürger: Das Geothermie-Kraftwerk im elsässischen Vendenheim ist seit Anfang Dezember still gelegt. Die Frage, wer für eventuelle Erdbebenschäden aufkommt, ist auf deutscher Seite völlig offen. Foto: Frederick Florin/AFP

Der Preis der Geothermie: 420 Gebäude im Ortenaukreis und im südlichen Landkreis Rastatt wurden in den vergangenen Monaten durch Erdbeben beschädigt. Manchmal geht es nur um ein paar hundert Euro, manchmal um einen soliden fünfstelligen Betrag. Die Ursache ist im Grunde unstrittig: Die Geothermiebohrungen der Firma Fonroche in Vendenheim.

Das Unternehmen hat seine Schadenschätzer ausgesandt, zudem arbeiten deutsche und französische Behörden die Probleme gemeinsam auf. Ombudsleute sind Kreisrat Heinz Rith (in Achern bekannt als ehemaliger Polizeichef) und die frühere Offenburger Oberbürgermeisterin Edith Schreiner.

Laut Rith werden noch im Mai die ersten Angebote der Versicherer auch in den betroffenen Haushalten zwischen Kehl und Lichtenau eingehen.

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