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Über 4.000 Besucher

Umzug in Achern-Wagshurst mit rekordverdächtiger Teilnehmerzahl

Richtig viel los: 51 Gruppen tummeln sich am Wochenende auf Wagshurster Straßen und begeistern rund 4.000 Schaulustige in Achern.

Gesangverein Wagshurst beim Umzug in Achern-Wagshurst.
Kreativer Wagen: Beim Gesangverein Wagshurst lautet das Motto beim Umzug in Achern-Wagshurst 50 Jahre Sesamstraße. Foto: Reinhard Brunner

Nichts kann die Houmocken aufhalten – vor allem wenn sie in der fünften Jahreszeit zu gewaltiger Form auflaufen –, wenn es darum geht, einen mächtigen weit über die Grenzen des Ortes hinaus bekannten und beliebten Fastnachtsumzug durch die „Wooschter City“ auf die Beine zu stellen.

Pünktlich um 14.11 Uhr – beim Wetter braucht man bei den vielen Wetter-Apps nur die beste herauszusuchen dann klappt es – setzte sich ein farbenprächtiger Lindwurm in Bewegung.

Beim abwechslungsreich zusammengestellten Umzug mit 51 Gruppen konnte man alle Facetten der badisch-alemannischen Fastnacht erleben. Wagshurst entwickelt sich immer mehr zur Narrenhochburg. Waren die Sitzungen schon ausverkauft, setzte der „Wooschter Umzug“ noch einen drauf. Wegen Rekordbeteiligung verkündete Umzugsleiter Michael Becker sogar einen Teilnehmerstopp: „Wir wurden nach Corona regelrecht überrannt und mehr hätten wir nicht bewältigt“.

1.700 Akteure am Umzug in Achern beteiligt

Insgesamt 51 Gruppen und Wagen, so viele wie noch nie waren da und über nahezu zwei Stunden unterwegs. Bei insgesamt rund 1.700 Umzugsakteuren strahlte auch der Umzugsmoderator Franz „Repp“ Huber mit dem Wetter um die Wette. Noch imposanter war, wie links und rechts der Hanauer Straße dicht gedrängt schätzungsweise über 4.000 Besucher standen.

Förderverein der Grundschule mit Tret-Car-Cup beim Umzug in Achern-Wagshurst.
Förderverein der Grundschule mit Tret-Car-Cup beim Umzug in Achern-Wagshurst. Foto: Reinhard Brunner

Alle Facetten der badisch-alemannischen Fasnacht waren vertreten: Schaurige Hexen und Dämonen, Gardemädchen, Musikkapellen und Guggemusiker mit schrägen Tönen sowie Elferräte, Hästräger und Gardemädchen.

Fanfarenzug aus Freistett eröffnet Umzug

Traditionell eröffnete der Fanfarenzug aus Freistett den Lindwurm, wie sollte es anders sein von der Traditionsfigur des Narrenvereins Wagshurst, den „Houmocken“, klein, mittel und groß, gewaltig also. Der Förderverein der Grundschule Wagshurst blickte 50 Jahre zurück unter dem Motto „wie war’s“ und machte Werbung für seinen zweiten Tret-Car-Cup Anfang Juli.

Noch schneller drauf war das einheimische DRK, die hatten gleich eine ganze Armada von Rennwagen in die Formel-Eins-Stroß mitgebracht.

Ja und der einheimische Angelverein „Petri Heil“ machte einen Abstecher in „The Länd“, derweil der Tennisclub sich mit unserem Bobbele unter dem Motto „Boris Becker in or out“ beschäftigte.

50 Jahre Sesamstraße hieß es beim Gesangverein Wagshurst, während der Fußballverein Wagshurst doch mit seinem Wagen behauptete „wir schaffen das“.

Vor den drei Garden des Narrenverein „Houmock“ mit den Feuermännle musizierte der Musikverein „Harmonie“ mit Dirigent Paul Ell. Nicht mehr wegzudenken ist der Spielmannszug Önsbach und die TFG Önsbach mit den Hellaue.

Als dann die Groschwierer Frösch „quakend“ durch die Wooschter City hüpften, nahte das Ende des Lindwurms, der Musikverein „Harmonie“ mit Dirigent Paul Ell machte nochmal mächtig Dampf für die Prinzengarde und das große Narrenschiff mit dem Elferrat. Nach dem Umzug wurde auf der Hanauer Straße gefeiert. Narrentreiben gab es auch in der Maiwaldhalle und im Gasthaus „Engel“.

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