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Drei Männer fielen am 17. April 1945

Erforschung der Geschichte: Rätsel um Soldatengrab in Ulm ist gelöst

Bei der Erforschung der Ulmer Geschichte ist Leo Kammerer auf Quellen gestoßen, die den Ursprung einer Freundschaft zu einer Familie aus Ostfriesland erklären und das Rätsel der beiden unbekannten Soldaten auf dem Ulmer Friedhof lösen.

Mareke Harberts in den 60er Jahren am Grab in Ulm mit ihrem mittlerweile verstorbenen ältesten Sohn Siegfried. Foto: Heinz Harberts

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, als das französische Militär Ulm am 15. April 1945 besetzte, befand sich in der Gegend noch eine deutsche Einheit. Es war ein „letztes Aufgebot“, das der Zoll kurzfristig in Norddeutschland zusammenstellte. Alle waren mehr als 40 Jahre alt und kamen ohne jegliche militärische Ausbildung im Einsatz.

Vor den französischen Truppen zogen sie sich in die Vorbergzone zurück und hatten sich in dem Talkessel hinter der „Gaishalde“ im Kaier eingefunden. Gegen Mittag am 17. April spürte sie das französischen Militär aufgespürt.

Dabei ist Frerich Harberts aus Moordorf in Ostfriesland mit zwei weiteren Soldaten gefallen. Frerich Harberts hinterließ in seiner Heimat, wo er einen Baustoffhandel betrieb, seine Frau Mareke mit sechs Kindern.

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