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Sicherheitstag der Polizei

Kontrollaktion in Achern: Maske fehlt in Bus und Bahn selten

Beim Sicherheitstag der Polizei haben Beamte des Reviers Achern/Oberkirch unter anderem kontrolliert, ob die Maskenpflicht im Nahverkehr eingehalten wird.

Wird die Maskenpflicht im Nahverkehr eingehalten? Revierleiter Guido Kühn, OB Klaus Muttach und Manuel Waidele im Gespräch mit zwei Schülerinnen. Foto: Stefanie Prinz

Maske auf im Straßenverkehr? Ob die Menschen in Bussen und Bahnen tätsächlich Mund-Nasen-Schutz tragen, ist am Freitag eines der Acherner Schwerpunktthemen beim Sicherheitstag des Polizeipräsidiums Offenburg gewesen. Insgesamt 22 Beamte des Reviers Achern/Oberkirch waren an diesem Tag bei verschiedenen Aktionen im Einsatz, zehn davon kümmerten sich um die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr - zu beanstanden hatten sie kaum etwas.

Nicht nur in Uniform waren die Beamten dabei unterwegs, berichtet Revierleiter Guido Kühn beim Pressetermin am Acherner Bahnhof gemeinsam mit Polizeioberkommissar Manuel Waidele: Auch in „Zivil“ beobachteten Polizisten die Menschen auf den Bahnsteigen und an Haltestellen, wo es mitunter auch voll wird, sowie in Bussen

„Es ging unter anderem darum, ob die Leute nur beim Einsteigen eine Maske tragen und sie im Bus direkt wieder abnehmen“, so Kühn. In dem Fall spreche man die Menschen an - wer dann nicht mitmacht, muss an der nächsten Haltestelle aussteigen, der Regelsatz bei den Bußgeldern liege beim „Maskenverstoß“ bei 100 Euro.

Vier Verstöße gegen die Masken-Regeln bei 150 Kontrollen

An diesem Tag ging es jedoch offenbar ruhig zu: Bei den rund 150 Kontrollen - hauptsächlich von Schülern, von denen wegen des Schienenersatzverkehrs auf der Strecke der Achertalbahn besonders viele den Bus nahmen - hätten nur vier Personen keine Maske getragen, und auch die hätten schnell einsichtig reagiert.

„Die gute Quote überrascht mich aber nicht“, so Kühn, schließlich hätten sich die meisten Menschen mittlerweile an die Pflicht gewöhnt.

Rollt hier am Bahnhof ein Bus in die Haltebucht, bilden sich vor der Tür zum Teil Schlangen, mitunter aber auch dicht gedrängte Trauben. „Manchmal wird es beim Einsteigen doch eng“, erzählen auch zwei Acherner und Baden-Badener Schülerinnen, die gerade auf ihren Bus nach Hause warten und die Gelegenheit nutzen, um bei den Polizisten allerhand Fragen loszuwerden. Eine ähnliche Kontrolle habe es in dieser Woche schon einmal gegeben, künftig solle das auch häufiger der Fall sein und werde irgendwann zum Alltag gehören, so Kühn.

Oberbürgermeister Klaus Muttach lobt unterdessen die Kooperation zwischen Polizei und Acherner Ortspolizei, die die Corona-Verordnung gemeinsam durchsetzen: Die Zusammenarbeit habe während der gesamten Krise bisher gut funktioniert und bleibe auch weiter wichtig: „Manche haben wohl das Gefühl, Corona sei schon vorbei“, so Muttach.

Neben der Maskenpflicht lag während des Sicherheitstags auch auf dem Thema „sicherer Schulweg“ und Gurtpflicht ein Augenmerk des Reviers. Zudem sprachen Beamte in Supermärkten Menschen auf das Thema „Enkeltricks“ an, und im Renchtal ging es außerdem um Prävention in Sachen Betäubungsmittel.

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