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Aktion sicherer Weihnachtsbesuch

Kostenlose Testaktion mit Corona-Schnelltest in Achern

Schneller als gedacht verlief auch bei Viktor Janzen die Entnahme des Abstrichs aus der Nase, hier vorgenommen von Dr. Beate de Bra. Foto: Roland Spether

„Das ging ja schneller als gedacht“, freute sich Meliha Yesilgül, die mit ihrer Tochter Sema an der Aktion „Sicherer Weihnachtsbesuch“ teilnahm und mit ihrer Tochter den Corona-Antigen-Schnelltest machen ließ. Der Abstrich dauerte nur wenige Sekunden, erfolgte mit einem Stäbchen über die Nase und war eigentlich nur als ein leichtes Kitzeln zu spüren.

Deshalb hielt der Schnelltest das, was sein Name verspricht, die Testpersonen blieben im Auto sitzen und die Entnahme des Abstrichs erfolgte durch die Fenster.

Auch Christa Schmid war sehr erfreut über dieses schnelle und wichtige Angebot, denn über Weihnachten möchte sie zu ihrer Mutter nach Nürnberg fahren. „Ich habe zwar keine Symptome, jetzt fühle ich mich aber sicherer“, so Christa Schmid.

Corona-Tests zum sicheren Weihnachtsbesuch haben die Serviceclubs in Achern unterstützt

Das Ergebnis der Testung bekam sie nach 15 Minuten per Telefon mitgeteilt, so dass sie wie alle anderen Getesteten bei einem negativen Bescheid die Gewissheit hatten, dass von ihnen am Testtag keine Ansteckungsgefahr ausgeht.

Da der Corona-Antigen-Schnelltest keine 100-prozentige Sicherheit gewährt, wurde darauf hingewiesen, dass auch bei einem negativen Testergebnis neben dem Tragen einer FFP-2-Maske die entsprechenden Hygiene und Abstandsregeln eingehalten werden müssen.

Die Aktion „Sicherer Weihnachtsbesuch“, die gestern begann und noch bis zum 25. Dezember dauert, ist eine Gemeinschaftsaktion der Acherner Serviceclubs Lions, Rotary und Kiwanis und wird durch das das Deutsche Rote Kreuz und die Bürgerstiftung Achern und der Region unterstützt.

Initiator Markus Wössner stellte für die Tests seinen Hof zur Verfügung

Bei Testbeginn lagen etwa 150 Anmeldungen vor, so der Initiator Markus Wössner, der als Testort seinen Hof und die Praxisräume seiner Kinder- und Jugendarztpraxis in der Pappelallee in Achern zur Verfügung stellte. Alle Helferinnen und Helfer der Serviceclubs sind ehrenamtlich im Einsatz, die Kosten für Tests, Masken und Schutzkleidung belaufen sich auf etwa 3000 Euro und diese werden von den Clubs und über die Spenden der Testpersonen finanziert.

Die Idee von Markus Wössner für diese Testung wurde von seinem Medizinerkollegen Thomas Kohler gleich mitgetragen, die Serviceclubs sagten ihre Unterstützung zu und so kam der Schnelltest ins Rollen, bei dem aus den Reihen der Clubs auch acht Ärzte teilnahmen.

Der Test sollte nach Aussage von Markus Wössner zum einen die Sicherheit vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus bei Besuchen von Familienmitgliedern verbessern, die durch ihr Alter oder sonstiger Risikofaktoren als besonders gefährdet gelten. Zum anderen sollte bei Besuchen in Pflegeheimen verhindert werden, dass das Coronavirus dort eingeschleppt wird und für eine gesundheitliche Gefährdung bei den Heimbewohnern und den Pflegefachkräften sorgt.

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