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Schlaglichter aus 75 Jahren

Krankenhausbrand in Achern 1980: Die Ur-Katastrophe der deutschen Kliniklandschaft

Der Brandschutz spielt keine wirklich wichtige Rolle, als 1971 der neue Funktionsbau des Acherner Krankenhauses fertig wird. Neun Jahre später rächt sich das fürchterlich. Elf Menschen sterben wegen eines Schwelbrands im Keller der Klinik.
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Der erste Anruf klingt, mehr oder weniger, nach Routine. „Rauchentwicklung“ meldet der Pförtner des Acherner Krankenhauses am frühen Abend des 28. Mai 1980, als in der wenige hundert Meter entfernten Leitstelle der Feuerwehr Manfred Gaiser den Hörer abnimmt. Es wird eine Katastrophe.

Elf Menschen sterben beim Acherner Krankenhausbrand, meist bettlägerige Patienten, die im dichten schwarzen Qualm schwelender und brennender Kunststoffe nicht mehr rechtzeitig aus den Krankenzimmern gerettet werden können.

Mindestens 25 werden verletzt, darunter zwei der Ärzte, die zusammen mit den Feuerwehren aus der Region alles getan haben, um die nicht mehr gehfähigen Patienten vor dem Erstickungstod in den verqualmten Zimmern und auf der Intensivstation zu retten.

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