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Eine Alternative im Mobilitätsmix?

Motorradfahrer-Streit: Diese Bikerin aus Bühl zeigt, dass es auch anders geht

Raser mit Brülltüten statt Auspuffanlagen: Die Motorradfahrer haben kein gutes Image. Jennifer Smith aus Bühl aber unterstreicht, dass es auch anders geht. Für sie ist das Motorrad mit Beiwagen Alltagsmobil.

Das Motorrad als Arbeitstier: Jennifer Smith wehrt sich gegen das Argument, das Zweirad sei nur Freizeitvergnügen. Foto: Frank Löhnig

Sie ist, in vielerlei Hinsicht, der Gegenentwurf des PS-protzenden Bikers, der den Menschen in der Region durch sonntägliches Ziehen am Gasgriff auf die Nerven geht. Jennifer Smith aus Bühl hat das Motorradfahren in China kennengelernt, in einem Land, in dem „nur Taschendiebe und Kriminelle“ auf zwei Rädern unterwegs sind, und in denen die Bikes in manchen Innenstädten schlicht verboten sind.

Hier in Deutschland fährt sie eine BMW R 60/2, mit Seitenwagen und so um die 30 PS. Das Motorrad sei eine Alternative im Mobilitätsmix, sagt sie. „Bei mir hupen die Menschen oft, weil ich zu langsam unterwegs bin“, berichtet Smith, die sich an dem in diesem Sommer entbrannten Kulturkampf ums Motorrad erschrocken hat.

Deshalb hat sie sich an diese Zeitung gewandt, weil sie Motorrad statt eines Autos fährt, und weil sie sich von der Politik im Regen stehen gelassen fühlt. „Das hat mir echt wehgetan. Ich habe gedacht, ich könnte mit den Leuten in einen Dialog treten, aber die Stimmung ist so aufgeheizt“.

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