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Dauerkonflikt um Wildbestand

Nach Verlust des Öko-Siegels: Müssen Jäger in Achern mehr Rehe schießen, um den Wald zu schützen?

Als eine von nur zwei Kommunen im Südwesten hat die Stadt Achern das PEFC-Siegel für ihre Forstwirtschaft verloren. Grund ist der hohe Wildverbiss im Wald. Ob und wie man ihn reduzieren kann, darüber wird weiter gestritten.

Um die Rehpopulation und deren Folgen für Acherns Wälder ist zwischen Jägern, Förstern und Ortsvorstehern ein Streit entbrannt. Foto: Jens Büttner/dpa

Wird es der Stadt Achern je gelingen, das PEFC-Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft zurück zu gewinnen? Im Verlust dieses unerlässlichen Instruments zur Holzvermarktung spiegelt sich der Dauerkonflikt zwischen den Interessen von Jagd und Forst im Wald. Und eine Einigung liegt fern.

Der im September erzielte Minimalkompromiss zwischen Jagdpächtern, Jagdvorständen, Forst und Ortsvorstehern wurde bereits im ersten Ortschaftsrat – in Großweier – rundweg abgebügelt. Auf der anderen Seite herrscht beim Forst Skepsis, ob die vereinbarte Mindestabschusszahl von 20 Rehen je 100 Hektar Wald und zehn Rehen je Hektar Flur überhaupt ausreichen wird, die angestrebte Reduzierung des Verbissdrucks zu erreichen.

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