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Trend der 80er: Kegeln

Ohne Nachfolger keine Zukunft: Acherner Firma hat rund 800 Kegelbahnen gebaut

Die Firma Bär baut in Achern-Önsbach seit 70 Jahren Kegelbahnen. Heute wird das Unternehmen langsam abgewickelt. Nicht nur weil das Interesse am Kegeln nachlässt. Der Geschäftsführer findet keinen Nachfolger.

Zweites Zuhause: Hans-Dieter Bär baut nicht nur Kegelbahnen, sondern spielt auch beim Kegelsportclub Önsbach. Sein Unternehmen hat bis zu 800 Anlagen gebaut. Foto: Hauke Heuer

Die Neonröhren im Kegelsportclubs Önsbach (KSC) klimpern und flackern widerspenstig, bevor sie nach Monaten in der Corona-Pause endlich anspringen. Über das runde, freundliche Gesicht von Kegelbahnbauer Hans-Dieter Bär huscht ein Lächeln, als sich das Licht in den sechs blank gebohnerten Bahnen reflektiert. Erst ziert er sich, und verweist auf seinen kaputten Rücken, dann lässt er sich doch überreden.

Bär nimmt eine der schweren Kugeln, so groß wie ein Kinderkopf. Er hält sie mit beiden Händen vor dem Oberkörper. Drei Schritte und einen großen Schwung später knallt das Geschoss auf das Parkett. Die Kugel schießt polternd in die Kegel. Nur zwei bleiben stehen.

„Diese Anlage haben wir 1999 gebaut“, erinnert sich Bär. Es sei eine der besten in Deutschland, so wie auch der KSC Önsbach mit rund 100 aktiven Mitgliedern einer der erfolgreichsten des Landes sei, erzählt der ältere Mann stolz. Dann führt er durch die Vereinsräume, die gerade von den Mitgliedern aufwendig saniert werden.

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