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Glühende Leitungen bei Hausärzten

Patienten in Achern lassen Ärger über Corona-Impfungen an Praxismitarbeitern aus

Seit 7. Juni darf sich jeder um einen Impftermin bemühen. Wir haben uns in Achern umgehört, was das für den Ansturm auf die Hausarztpraxen bedeutet – die Mitarbeiter bekommen so manches von Patienten zu hören.

Aufziehen, spritzen und den Patienten dann noch beobachten: Die Corona-Impfungen binden in den Arztpraxen viel Zeit und Personal. Die Mitarbeiter, die dort Anrufe von Patienten entgegennehmen, haben einiges zu tun – nicht erst seit der Aufhebung aller Impf-Priorisierungen am Montag. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Wer in Achern gerade einen Arzt sprechen will, braucht Zeit und gute Nerven: Die Telefone in den Praxen glühen, nicht erst, seit die Priorisierungen für die Corona-Impfung am Montag aufgehoben worden sind. Der ein oder andere Impfwillige sei deshalb schon ausfällig geworden, berichten Praxismitarbeiter. Wie schwer oder leicht ist es, in einer Praxis einen Impftermin zu bekommen? Wir haben selbst zum Hörer gegriffen.

Erster Anruf in einer Acherner Hausarztpraxis: Kein Klingeln, dafür springt ein Anrufbeantworter an. Am anderen Ende der Leitung hat man jetzt die Wahl – braucht man ein Rezept oder einen Impftermin, oder soll es etwas anderes sein? Wer die entsprechende Nummer auf dem Telefon gedrückt hat, hört am Ende aber meist doch nur: „Alle Telefonleitungen sind gerade belegt.“

So dramatisch, dass Patienten, die keinen Impftermin, sondern eine Behandlung brauchen, angesichts gefühlt dauerbesetzter Leitungen gar in die Notaufnahmen des Ortenau Klinikums ausweichen, ist die Situation aber wohl nicht: Dort sei der Andrang wie immer hoch, aber nicht höher als sonst, sagt Klinik-Sprecher Christian Eggersglüß.

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