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Powercloud zieht 2023 um

App ermöglicht Einblicke in den IT-Campus von Powercloud in Achern

Der IT-Campus in Achern nimmt Gestalt an, wenn vorerst auch nur virtuell. Powercloud hat eine App entwickelt, mit der Passanten den künftigen Unternehmensstandort per Augmented Reality auf dem Smartphone ansehen können. Vielleicht bald auch per Hololens-Brille?

Mit der App „IT-Campus“ können Nutzer vom Gehweg aus dreidimensionale Rendering-Modelle sehen, die 2024 als Originale auf dem IT-Campus stehen werden. Foto: Roland Spether

Der IT-Campus von Powercloud wächst Tag für Tag. Die Dimensionen der später nicht mehr sichtbaren Tiefgaragen sind enorm.

Alles, was darüber an Zukunftsmodell für Wohnen und Arbeiten entsteht, können Interessierte bereits jetzt über die App „IT-Campus“ im Zusammenspiel zwischen analoger und digitaler Welt und dem Stichwort „Erweiterte Realität“ – „Augmented Reality“ sehen.

Mithilfe von Augmented Reality können Passanten den künftigen IT-Campus entdecken

Dies ist vom außerhalb der Baustelle befindlichen Gehweg entlang der Illenauer Straße möglich, in dem die Nutzer die App in Richtung des künftigen IT-Campus halten und dabei die Fixpunkte Reithalle und Kamin des früheren Illenauer Heizhauses auf der anderen Straßenseite anvisieren und jeweils ein Foto machen.

Wenn alles richtig gemacht wurde, müsste der Betrachter vom Gehweg aus und beim Gang entlang der Baustelle dreidimensionale Rendering-Modelle sehen, die 2024 als Originale auf dem IT-Campus stehen werden, erklärt Powercloud-Gründer Marco Beicht.

Wir entwickeln die App jetzt so weiter, dass man die Bilder auf den Küchentisch projizieren und mit den Fingern zoomen kann.
Marco Beicht, Powercloud-Gründer

„Wir entwickeln die App jetzt so weiter, dass man die Bilder auf den Küchentisch projizieren und mit den Fingern zoomen kann.“ Die App wurde von einem Start-up-Unternehmen mit dem Ziel konzipiert, für die Betrachter eine digital erweiterte Realität zu schaffen.

Hololens-Brille könnte auch ins Spiel kommen

Denkbar wäre auch, dass Interessierte eine entsprechende sogenannte Hololens-Brille aufsetzen und dann direkt vor ihren Augen die Gebäude sichtbar werden.

Nützlich könnte die App mit „Augmented Reality“ auch dann sein, wenn sie als Navigation eingesetzt und Besucher zu den gesuchten Gebäuden und Räumen geleitet würde, so Beicht. Aber dafür sei der Aufwand zu groß und der Campus zu klein, in einer Stadt aber durchaus sinnvoll.

Das Unternehmen Powercloud feiert 2022 10-jähriges Bestehen

„Was wir hier in Achern hochziehen, ist schon eine Stadt in der Stadt“, meint der Powercloud-Gründer beim Gang durch die riesige Baustelle, von der er beeindruckt ist. „Wir werden 2022 zehn Jahre alt und deshalb hoffen wir, dass im Juni der Rohbau des ersten Baufeldes mit Bürogebäude, Wohnungen und Hotel steht.“

Weitere Projekte auf dem Campus in Achern sind geplant

Ob dies alles perfekt gelinge und zu diesem Zeitpunkt auch tatsächlich realisiert sei, werde gewünscht und erhofft. Während im ersten Baufeld die Mitarbeiter der Baufirmen Bold und Rendler fleißig und zügig „Stein auf Stein“ setzen, beginnen im zweiten Baufeld die Erdarbeiten für Projekte wie Restaurant, Fitness- und Gesundheitszentrum und weitere Wohnungen.

„Wir bauen die Gebäude Hotel, Restaurant und Bäckerei und vergeben sie dann an Fachfirmen, denn wir sind ein Software-Unternehmen und kein Gastronomie-Betreiber“, so Beicht. Weshalb die bauliche Zielvorgabe ziemlich stramm ist, liegt darin begründet, dass der Vertrag am Standort Offenburg ausläuft.

Powercloud-Gründer will energieeffiziente Gebäude

„Wir müssen bis Mitte 2023 umgezogen sein.“ Deshalb muss auf dem IT-Campus schnell gebaut werden, was nicht gleich preisgünstig bedeute. Hinzu komme, dass die Gebäude energieeffizient gebaut werden. „Ich glaube wir bekommen es hin, dass wir CO2-neutral sind.“

Die letzten Prozente seien immer schwierig, aber aktuell sehe es gut aus. Dass der gebürtige Sasbachrieder diesen Campus in Achern baue, sei für ihn auch ein klares Bekenntnis zur Heimat. Natürlich könnte ein solcher Campus überall auf der Welt gebaut werden, doch weltweite Erfahrungen in einer hektischen und lauten Welt machte Beicht genügend.

Deshalb ist für ihn Heimat auch Identität, aus deren Verwurzelung heraus „Hergebrachtes harmonisch ins Heute und in die Zukunft übertragen werden kann“, wie es Ministerin Nicole Razavi beim ersten Spatenstich am 23. Juli formulierte.

Spannend ist auch, wie die Geschichte des Unternehmens von Sasbachried über den ersten Firmensitz in Mösbach und die heutigen internationalen Standorte lief. „Das ist eine richtige Garagen-Geschichte“, meint Beicht mit Blick auf Garagen-Gründungen von Weltgiganten wie Microsoft, Apple oder Google.

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