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Fingerabdrücke sichergestellt

Plakate gegen Migranten: Amtsgericht Achern verurteilt 49-Jährigen wegen Volksverhetzung

Vor dem Amtsgericht Achern muss sich ein 49-Jähriger wegen Volksverhetzung verantworten. Er soll Plakate mit der Aufschrift „Vorsicht, schubsende Migranten“ angebracht haben. Aber nicht nur das wurde ihm vorgeworfen.

Weil ein 49-Jähriger mit Plakaten gegen Asylbewerber hetzte, musste sich der Mann vor Gericht verantworten. In seiner Wohnung wurde zudem Munition gefunden. Foto: David Ebener/dpa

Gleich vier Justizbeamte waren zum Beginn einer Strafgerichtsverhandlung vor dem Amtsgericht Achern zur Einlasskontrolle abgeordnet. Angeklagt war ein 49-jähriger Mann, welcher sich wegen Volksverhetzung und Verstoß gegen das Waffengesetz zu verantworten hatte.

Anders als der Anwalt des Angeklagten, der einen Freispruch einforderte, entschied das Gericht auf eine Gesamtgeldstrafe von 170 Tagessätzen zu je 50 Euro (8.500 Euro).

Der 49-Jährige hatte es vorgezogen, weder zu seiner Person, seinem Einkommen, noch zum Tatvorwurf selbst Angaben zu machen. Zum Beginn ließ er lediglich eine Erklärung seines Verteidigers verlesen. Er sei nur an der Herstellung von Plakaten beteiligt gewesen. Die bei ihm anlässlich einer Durchsuchung der Wohnung und des Kellers gefundene Munition gehöre nicht ihm.

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