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Angreifer verletzt in Klinik

Schusswechsel in Achern: Mann droht mit Mord und greift Polizisten an

Ein Mann im Ausnahmezustand hat in Achern im Bereich Omerskopf am Sonntagabend Polizisten angegriffen und wurde dabei angeschossen. Laut der Polizei Achern musste er verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Zeugen vor Ort haben mehrere Schüsse gehört.

Großeinsatz in Achern im Bereich Omerskopf am Sonntagabend. Foto: Benedikt Spether

Ein Mann im Ausnahmezustand hat in Achern im Bereich Omerskopf am Sonntagabend Polizisten angegriffen und wurde dabei angeschossen. Laut der Polizei Achern musste er verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

Ursprünglich wurde die Feuerwehr gegen 18 Uhr wegen Brandgeruch in einem Mehrfamilienhaus gerufen. Michael Wegel, Kommandant der Feuerwehr Achern: "Es roch im Treppenhaus verbrannt. Aber hinter der Wohnungstür befand sich eine renitente Person, die uns in ihrem Ausnahmezustand mit Mord drohte: 'Wenn ihr reinkommt, bringe ich euch um' hat er gerufen."

Polizisten mussten Schusswaffe einsetzen

Die Polizei übernahm den Großeinsatz und öffnete die Tür gewaltsam. Dabei kam es laut Guido Kühn, Leiter des Polizeireviers Achern, zu "nach einem Angriff auf die Beamten, zu einem Schusswaffengebrauch, bei dem die Person verletzt wurde und momentan im Krankenhaus behandelt wird". Zeugen vor Ort haben mehrere Schüsse gehört. Der Mann soll die Beamten mit einem Messer angegangen haben, diese setzten zuerst Pfefferspray und dann ihre Waffen mit mehreren Schüssen ein. Der Tatverdächtige wurde vor Ort durch den Rettungsdienst am Bein behandelt.

Staatsanwaltschaft übernimmt Ermittlungen

Über die Motive des Mannes ist noch nichts bekannt.Die eingesetzten Polizisten erlitten durch das Pfefferspray Reizungen, blieben ansonsten unverletzt.

Die Feuerwehr übernahm das Entlüften des Treppenhauses. Die Feuerwehr konnte im Nachgang keinen Grund für den Brandgeruch feststellen. Viele Schaulustige versuchten, von ihren Balkonen der umliegenden weiteren Mehrfamilienhäuser etwas zu sehen, doch außer dem Abtransport des Verletzten unter Polizeibegleitung konnte man von außen nichts beobachten.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes haben die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Baden-Baden übernommen.

BNN / Mit Material von Benedikt Spether
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