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Seit 1993 dabei

Solarpionier aus Achern: „Die hatten Angst auf dem Amt“

Es war 1993, als sich Eckart Seidel aus Achern seine ersten Solarzellen aufs Dach montieren ließ. Damals brauchte er dafür noch eine Baugenehmigung. Doch die Bürokratie ist nicht besser geworden - Hausbesitzer schildern ihre Erfahrungen.

Eckart Seidel war 1993 einer der ersten Hausbesitzer mit Solardach in Achern. Foto: Roland Spether

Eckart Seidel aus Achern kann man mit gutem Grund einen Solar-Pionier nennen. 1993 hat er sich für damals 56.000 D-Mark die Module für eine 2 Kilowatt-Anlage auf sein Dach und einen Rückspeisezähler in den Flur legen lassen – für erstere brauchte er damals sogar noch eine Baugenehmigung.

„Die hatten Angst auf dem Amt, dass der Flugverkehr durch Spiegelungen der Module beeinträchtigt werden könnte“, erinnert sich der Finanzinformatiker.

Einen Bauantrag für ein Solardach braucht es schon lange nicht mehr. Doch die Bürokratie sei nicht besser geworden heute, berichtet das Solar-Unternehmen W-Quadrat aus Gernsbach – im Gegenteil. „Wo Sie früher drei Seiten für einen Antrag brauchten, sind es heute 30“, meint Firmengründer Günter Westermann.

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