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Kritik von Vorsitzenden

„Bürokratischen Aufwand verringern“: Sparkasse Ortenau kündigt Mitgliedschaft in Vereinen der Region

Weil sie ihren bürokratischen Aufwand verringern will, kündigt die Sparkasse Offenburg/Ortenau ihre Mitgliedschaft in regionalen Vereinen. Auch beim Heimatverein Oberachern. Dessen Vorsitzender reagiert mit Kritik.

Dass ein Kreditinstitut seine jahrzehntelange Fördermitgliedschaft in seinem Verein aufgekündigt hat, kam beim Vorsitzenden des HVO in Oberachern nicht gut an. Foto: Michaela Gabriel

Wegen des bürokratischen Aufwandes hat die Sparkasse Offenburg/Ortenau damit begonnen, ihre oftmals jahrzehntelange Mitgliedschaft in Vereinen der Region zu beenden. „Anbei senden wir Ihnen die Kündigung unserer Mitgliedschaft in ihrem Verein.“ So steht es in den Briefen, die unter anderem beim Heimat- und Verschönerungsverein Oberachern eingegangen sind.

Vorsitzender Bernhard Keller fand diese Post ziemlich unerfreulich. „Ich möchte Ihnen und ihrer Philosophie widersprechen“, schrieb er dem Unternehmen. Die Mitgliedschaft in einem Verein sei ein Zeichen zur Anerkennung und Würdigung seiner ehrenamtlichen Leistungen. Durch den Austritt gehe ein Stück weit der Kontakt verloren. Er bat darum, die Beschluss nochmal zu überdenken.

Bei dem Kreditinstitut kann man den Schritt gut begründen und versichert obendrein, dass dies nichts mit mangelnder Wertschätzung gegenüber der Arbeit der Vereine zu tun habe. „Vereine liegen uns am Herzen“, erklärt Pressesprecher Uwe Dohle aus Offenburg auf Anfrage dieser Zeitung. Jährlich würden Millionenbeträge an Vereine im Geschäftsgebiet ausgeschüttet.

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