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Rheinau ist 2020 noch sicherer geworden

Kehler Kriminalstatistik: Weniger Straftaten, aber weiterhin hohe Ausländerkriminalität

Das Polizeirevier Kehl hat die Kriminalstatistik für das vergangene Jahr vorgelegt. Im Zuge der Pandemie ist die Kriminalität in Rheinau noch weiter gesunken. In Kehl spielt Ausländerkriminalität eine relativ große Rolle.

Besondere Grenzlage: Vor allem über die Europabrücke reisen Personen auch ohne gültiges Visum ein. Für diese Fälle wird automatisch ein Verfahren eingeleitet, weshalb in Kehl die Zahl der Verstöße gegen das Asylgesetz hoch ist. Foto: Winfried Rothermel picture alliance / dpa

Wer in Rheinau wohnt, kann sich sicher fühlen. Wie aus der am Dienstag veröffentlichten Kriminalstatistik hervorgeht, ist die absolute Zahl der Straftaten in der Gemeinde abermals gesunken. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 351 Straftaten durch die Polizei registriert. Im Vorjahr waren es noch 439. Auch die Zahl der Delikte, die im öffentlichen Raum begangen wurden, sank von 82 auf 67.

„Dieser Rückgang, ist auch durch die veränderten Umstände im Lockdown zu erklären“, sagt Felix Neulinger, Polizeioberrat und Revierleiter in Kehl. So sank beispielsweise die Zahl der Ladendiebstähle von 25 auf zwölf, was schlicht damit zu erklären sei, dass die Läden über längere Zeiträume geschlossen hatten, so Neulinger.

Auch die Zahl der Wohnungseinbrüche sank von zwölf auf fünf. Allerdings stieg im Bereich der Wirtschaftskriminalität die Zahl der Delikte im Vergleich zum Vorjahr deutlich von sieben auf 23 an. Im Zuge von Insolvenzen in Folge der Corona-Pandemie sei es in diesem Bereich vermehrt zu Straftaten gekommen.

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