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Nach 15 Minuten ging's weiter

Stromausfall im Europa-Park: Besucher sitzen in Achterbahn fest

Schrecksekunde auf der Achterbahn: Im Europa-Park hat es am Donnerstagnachmittag einen Stromausfall gegeben. Die Folge: Mehrere Menschen steckten in den Fahrgeschäften fest. Inzwischen sind diese wieder in Betrieb, die Feuerwehr forscht weiter nach der Ursache.

Auch in der Dunkelachterbahn Eurosat fiel der Strom aus. Foto: Europa-Park

Im Europa-Park hat es am Donnerstagnachmittag einen Stromausfall gegeben. Betroffen waren die Bereiche Italien, Frankreich und Schweiz. Die Folge: Mehrere Menschen steckten zeitweise in den Achterbahnen Eurosat und Schweizer Bobbahn fest. Verletzt wurde dabei niemand.

Der Stromausfall ereignete sich gegen 15 Uhr. "Eine Viertelstunde später waren alle Bereiche wieder am Netz", sagte Pressesprecher Noel Ebhart auf Anfrage der BNN. "In solchen Fällen entscheidet die Parkleitung, ob das Fahrgeschäft geräumt werden muss oder nicht." Da früh absehbar gewesen sei, dass es zügig wieder Strom gibt, entschied man sich gegen eine Evakuierung der Fahrgeschäfte.

Betroffen waren unter anderem die Dunkelachterbahn Eurosat, der Euro-Tower und die Schweizer Bobbahn.

Wenn der Strom in der Achterbahn ausfällt

Im Falle eines Stromausfall blieben die Wagen der Fahrgeschäfte in einer sicheren Position stehen. "Selbst bei Achterbahnen wie der Blue Fire sind die Loopings so berechnet, dass man durch diese bis zur nächsten Blockbremse hindurchfährt", erklärt Ebhart.

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Erster Stromausfall der Saison

Warum der Strom ausfiel, war zunächst unklar. Am Freitag nannte eine Parksprecherin auf Anfrage der BNN den Grund des Ausfalls: Wegen der Kälte zogen sich demnach einige Geräte zu viel Strom. Die Folge: eine Überspannung im Stromnetz.

Tatsächlich sind solche Vorfälle im Europa-Park die Ausnahme. In der gesamten Saison 2019/2020 fiel Ebhart zufolge noch kein einziges Mal der Strom aus – bis heute.

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Park produziert Strom selbst

"Sollten wir tatsächlich einmal längere Zeit komplett von der Außenwelt abgeschnitten sein, können wir Teile des Parks auch autark mit Strom versorgen", sagt Ebhart.

Der Europa-Park betreibt ein eigenes Wasserkraftwerk und Photovoltaik-Anlagen. "Bereits heute decken wir ein Drittel des Strombedarfs selbst. Das hat natürlich auch wirtschaftliche Vorteile", erklärt er.

In einer früheren Version des Artikel hieß es, die Achterbahn Silver Star im Bereich Frankreich sei der Pressestelle des Parks zufolge wegen der frostigen Temperaturen gar nicht in Betrieb gewesen. Dem widersprachen Nutzer auf der Facebookseite der BNN. Eine erneute Nachfrage bei der Parkleitung ergab, dass die Achterbahn zwar tatsächlich in Betrieb war, aber nicht vom Stromausfall betroffen gewesen sei.

BNN/som
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