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Glashütten-Areal und Illenau-Wiesen

Vom Baumboom in Achern profitieren nur die Großen

In Achern gibt es einen Bauboom. Doch die Mittelständler der Region machen sich wenig Hoffnung, von diesem Kuchen etwas abzubekommen. Zudem klagt die Branche über Fachkräfte-Mangel. Doch mit dem sich abzeichnenden Wandel in der Auto-Industrie könnten die Bauberufe eine Renaissance erfahren.

Fachkräfte gesucht: Auch die Baufirmen in der Region klagen über den Mangel an geeigneten Mitarbeitern. Auch Auszubildende finden nur schwer den Weg in die klassischen Bauberufe. Foto: Patrick Seeger picture alliance/dpa

Glashütten-Areal, Lott-Gelände oder Illenau-Wiesen: In Achern gibt es in den nächsten Jahren einiges zu Bauen. Doch Freudensprünge machen die wenigsten Bauunternehmer in der Region. Es fehlt an Fachkräften und an Nachwuchs. Und der Bauboom in Achern dürfte an den Mittelständlern der Region wohl vorübergehen.

„Das machen in erster Linie die Großen der Branche. Da gibt es dann einen Bauleiter und einen Polier aus der eigenen Firma, alles andere wird überwiegend durch osteuropäische Arbeiter mit Werkverträgen geleistet”, sagt Karl Früh.

Er ist Bauunternehmer und Obermeister der Bauinnung Achern-Kehl-Offenburg, dazu Kommunalpolitiker, weiß also, wovon er spricht. Doch in der Industrie zeichnet sich (nicht nur) am Oberrhein ein Strukturwandel ab - der wieder mehr junge Leute in die klassischen Bauberufe bringen könnte.

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