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Eine Zigarette genügt

Waldbrandgefahr: Warum die Wälder in Karlsruhe leichter brennen als in der Ortenau

Es geht nicht nur um den Borkenkäfer: Der Wald steht gleich in mehrfacher Hinsicht unter Stress. Ein wichtiges Problem: Die Waldbrandgefahr. Und die Zeitspanne, in der es zu Waldbränden kommt, wird von Jahr zu Jahr länger.

Kleine Ursache, große Wirkung: Oftmals genügt bereits eine weggeworfene Zigarette, um einen größeren Waldbrand auszulösen. die Böden werden immer trockener. Foto: Patrick Pleul / dpa

Dem Wald geht es nicht gut. Trockenheit, Wildverbiss, die Folgen von Orkan Lothar, viel zu milde Winter, der Borkenkäfer, all dies setzt den Bäumen zu, stresst das ganze Ökosystem. Und dann noch dies: Sommer für Sommer warnt das Landratsamt vor der Gefahr von Waldbränden.

Das bisschen Regen der vergangenen Tage hat dabei kaum Entspannung gebracht – die Austrocknung der Böden zieht sich über Jahre hin. Es ist eigentlich schieres Glück, dass es zuletzt nicht zu größeren Waldbränden im Kreis gekommen ist.

Von einem „massiven Wassermangel im Boden“ spricht der Leiter des Amts für Waldwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis, Hans-Georg Pfüller. Gerade der Westabfall des Schwarzwalds sei in der aktuellen Dürrekarte „tiefrot“ – wie ansonsten nur die neuen Bundesländer mit ihren sandigen Böden. Denn neben dem Klima spielen auch die Vegetation und die Bodenbeschaffenheit eine wichtige Rolle.

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