Skip to main content

Gesundheitsamt prüft Präsenzunterricht

Wegen Corona: Zwölf Schulklassen aus Achern in Quarantäne

Bereits zwölf Klassen an Acherns Schulen stehen unter Quarantäne. Wie es weitergeht, soll nun das Gesundheitsamt prüfen. Die Stadt selbst überarbeitet indes eine Pressemitteilung vom Freitag, die für Missverständnis gesorgt hatte.

Zwölf Klassen aus Achern befinden sich derzeit in Quarantäne (Symbolbild). Foto: Uli Deck / dpa

In Achern sind inzwischen zwölf Schulklassen wegen der Corona-Infektionen einzelner Schüler oder Lehrer in Quarantäne. Teilweise wird das Gesundheitsamt kurzfristig entscheiden, ob nur mittelbar betroffene Klassen wieder am Präsenzunterricht teilnehmen können.

Wie Oberbürgermeister Klaus Muttach am Montag auf Anfrage sagte, sind Schüler der Gemeinschaftsschule, der Grundschule Gamshurst und auch des Gymnasiums betroffen. Auch mehrere Lehrer sollten sich zunächst in Quarantäne begeben, um eine mögliche Infektion abzuklären. Allein am Gymnasium sind nach ABB-Informationen zwölf Pädagogen davon betroffen.

Die Stadt Achern hat unterdessen eine missverständlich formulierte Pressemitteilung vom Freitag korrigiert. Demnach betrifft die verfügte Obergrenze der Gäste, wie in anderen Kommunen auch, ausschließlich private Feiern. Demnach dürfen sich, abweichend von der strengeren Empfehlung des Gesundheitsamts, 100 Personen an privaten Feiern im öffentlichen Raum begegnen, in privaten Räumen sind es 50. Öffentliche Veranstaltungen beispielsweise von Vereinen hingegen unterliegen weiter den landesweiten Vorgaben.

Laut OB Klaus Muttach sind an der Gemeinschaftsschule vier Klassen in Quarantäne, an der Grundschule Gamshurst drei, da das infizierte Kind auch in der Schulkindbetreuung war. Dies geschehe aus Vorsorgegründen, laut Gesundheitsamt müssten nur die Klassenkameraden in Quarantäne. Am Gymnasium ist die komplette Klassenstufe zehn betroffen – mit insgesamt fünf Klassen.

nach oben Zurück zum Seitenanfang